Die Challenge Iceland im Insider-Check

Ein Triathlon bei den Wikingern: Wir haben bei einem der nördlichsten Wettkämpfe der Welt in Island mitgemacht, so bewerten wir die Challenge Iceland 2017.

Von > | 2. August 2017 | Aus: SZENE

Das Wasser war bei der diesjährigen Austragung der Challenge Iceland knapp 12 Grad warm.

Das Wasser war bei der diesjährigen Austragung der Challenge Iceland knapp 12 Grad warm.

Foto >Arnold Björnsson

Die Anreise

Nach Island zum internationalen Flughafen Kevlavik in der Nähe der Hauptstadt Reykjavik kommt man unter anderem mit der isländischen Billig-Fluggesellschaft Wow Air, von Düsseldorf, Berlin, Frankfurt und Salzburg. Nett: Wow Air unterstützt als Eventsponsor Triathleten bei der Anreise, in diesem Jahr konnte man über die Facebook-Seite der Challenge Iceland seine Buchungsnummer angeben und erhielt zusätzlich den Transport eines Gepäckstücks und eines Fahrradkoffers umsonst dazu.

Wer die Insel in den Tagen um das Rennen erkunden möchte (und das empfehlen wir), sollte sich am Flughafen einen Mietwagen nehmen, es gibt allerdings auch einen Bus-Shuttle in die Hauptstadt (ca. 45 Minuten bis Reykjavik).

Als Unterkunft empfehlen die Organisatoren des Rennens, sich einen Homestay, zum Beispiel über AirBnb zu buchen. Wir waren bei einer isländischen Familie in einer Vorort von Reykjavik zu Gast und haben uns dort ausgesprochen wohl und willkommen gefühlt. Neben einer bezahlbaren Unterkunft erhält man von seinen Gastgebern auch wertvolle Tipps zum Erkunden der Umgebung und den Sehenswürdigkeiten. Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich, in einem Hotel in Reykjavik zu übernachten.

In Island leben etwas mehr als 300.000 Menschen. Nein, wir haben keine Null vergessen. Die meisten Isländer wohnen in Reykjavik und Umgebung, dahinter ist das Land entsprechend dünn besiedelt. Wer wilde Natur liebt kann innerhalb eines Tagestrips Geysire und Wasserfälle sehen, Papageientaucher beobachten oder die raue Vulkanlandschaft bestaunen.

Die isländische Zeit ist zwei Stunden hinter der deutschen Sommerzeit zurück. Jeder Isländer, dem wir begegnet sind, konnte hervorragend Englisch. Island ist zwar nicht als Ausdauersport-Hochburg bekannt, trotzdem gibt es neben der Challenge Iceland noch eine handvoll kleine Triathlon-Wettkämpfe. Und wer auf extreme Radreisen steht, sollte sich zum Beispiel auch den Wow-Cyclothon anschauen.

Anreise: ★★★★