Currie gewinnt Ironman Neuseeland, Bittner wird Siebter

Der neuseeländische XTERRA-Spezialist Braden Currie hat den Ironman Neuseeland gewonnen. Der Deutsche Per Bittner erreicht nach solider Leistung den siebten Platz.

Von > | 4. März 2017 | Aus: SZENE

Die drei Sieger des Männerrennens im Ziel.

Die drei Sieger des Männerrennens im Ziel.

Foto >Phil Wrochna

Der neuseeländische Langdistanz-Klassiker begann mit einem schnellen Schwimmen. Sieben Athleten kamen nach gut 48 Minuten eng beisammen aus dem Wasser. Unter ihnen auch der neuseeländische Mitfavorit Terenzo Bozzone, der auf dem Rad sofort Druck machte und von Anfang an davon fuhr. Dem hohen Tempo konnte zunächst keiner der Mitstreiter folgen, so dass Bozzone nach der Hälfte der Radstrecke bereits knapp sieben Minuten Vorsprung hatte. Allerdings verzockte sich der ehemalige Ironman-70.3-Weltmeister offenbar. Gegen Ende der Radstrecke verlor er über die Hälfte seines Vorsprungs und stieg mit 2:07 Minuten Vorsprung vor dem späteren Sieger Braden Currie vom Rad. Beim Marathon zeigte sich schnell, dass Bozzones Vorsprung nicht reichen würde. Nach und nach wurde der Neuseeländer durchgereicht. Am Ende reichte eine Marathonzeit von 3:03 Stunden nur für Gesamtplatz sechs.

Currie, Brown und Viennot laufen nach vorne

Nachdem Braden Currie auf der Laufstrecke die Führung übernahm, war bereits abzusehen, dass er sich den Vorsprung wohl nicht mehr nehmen lässt. Eine schnelle Marathonzeit von 2:48 Stunden bescherte dem XTERRA-Spezialisten nach 8:20:58 Stunden den Gesamtsieg. Lokalmatador Cameron Brown, der das Rennen bereits zwölfmal gewinnen konnte, lief mit der schnellsten Laufzeit des Tages (2:42:29 Std.) noch auf Rang zwei, nachdem er als Neunter auf die Laufstrecke gegangen war. Komplettiert wurde das Podium durch den Franzosen Cyril Viennot, der sich ebenfalls durch einen schnellen Marathon (2:43:39 Std.) nach vorne schieben konnte und nach 8:25:43 Stunden ins Ziel kam. Per Bittner lieferte in allen Disziplinen eine konstante Leistung ab und landete nach 8:44:13 Stunden auf Rang sieben. Der belgische Mitfavorit Marino Vanhoenacker stieg auf der Radstrecke vorzeitig aus. 

Ironman Neuseeland 2017 | Männer

  1. März 2017 | Taupo (Neuseeland)

Name

Land

Gesamt

3,8 km Swim

180 km Bike

42,2 km Run

1

Braden Currie

NZL

8:20:58

0:48:11

4:39:55

2:48:23

2

Cameron Brown

NZL

8:24:32

0:53:17

4:43:46

2:42:29

3

Cyril Viennot

FRA

8:25:43

0:53:23

4:42:28

2:43:39

4

Marko Albert

EST

8:30:16

0:48:01

4:41:47

2:56:03

5

Mark Bowstead

NZL

8:31:01

0:51:07

4:40:36

2:54:24

6

Terenzo Bozzone

NZL

8:33:35

0:48:08

4:37:45

3:03:07

7

Per Bittner

GER

8:44:13

0:53:22

4:43:50

3:02:08

8

Simon Cochrane

NZL

8:48:10

0:53:10

4:48:49

3:01:36

9

Diego Van Looy

BEL

8:52:05

1:07:48

4:47:44

2:50:50

10

Daniel Plews

NZL

8:54:10

0:54:05

4:58:55

2:55:11

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Per Bittner präsentierte sich auf dem Rad in guter Verfassung.

Per Bittner präsentierte sich auf dem Rad in guter Verfassung.

Foto >Phil Wrochna

McCauley gewinnt Frauenrennen

Beim Rennen der Frauen gewann die US-Amerikanerin Jocelyn McCauley mit deutlichem Vorsprung nach 9:09:47 Stunden. Besonders bemerkenswert ist ihre Marathonzeit von 2:59:40 Stunden. Rang zwei sicherte sich mit einer Zeit von 9:21:53 Stunden die Britin Laura Siddall. Knapp sechs Minuten später kam Meredith Kessler (USA) als Drittplatzierte ins Ziel. Annabel Luxford (AUS) und Emma Bilham (SUI) landeten auf Rang vier und fünf. Die Niederländerin Yvonne van Vlerken beendete das Rennen vorzeitig auf der Laufstrecke.

Ironman Neuseeland 2017 | Frauen

  1. März 2017 | Taupo (Neuseeland)

Name

Land

Gesamt

3,8 km Swim

180 km Bike

42,2 km Run

1

Jocelyn McCauley

USA

9:09:47

0:59:14

5:05:24

2:59:40

2

Laura Siddall

GBR

9:21:53

0:59:16

5:05:00

3:12:47

3

Meredith Kessler

USA

9:27:19

0:53:23

5:10:54

3:18:11

4

Annabel Luxford

AUS

9:41:48

0:53:25

5:11:01

3:32:23

5

Emma Bilham

SUI

9:52:33

0:59:15

5:37:26

3:10:35

6

Emily Loughnan

AUS

9:56:39

1:01:00

5:34:27

3:15:14

7

Alyssa Godesky

USA

10:03:58

1:07:34

5:30:41

3:19:36

8

Fawn Whiting

CAN

10:09:19

1:10:13

5:33:51

3:19:39

9

Alison Wilson

GBR

10:12:09

1:10:10

5:30:34

3:25:52

10

Wendy McAlpine

AUS

10:17:54

1:05:35

5:25:11

3:40:13

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