Dreitz und Dirksmeier auf Podium in Prag

Während die Premiere der Challenge Prague für die deutschen Athleten äußerst erfolgreich verlief, sicherte sich Daniela Ryf am Wochenende in gewohnter Manier den Sieg beim Ironman 5150 Zürich.

Von > | 31. Juli 2017 | Aus: SZENE

Bei der ersten Austragung der Challenge Prag konnten sich Andreas Dreitz (li.) und Patrick Dirksmeier (re.) über eine Platzierung auf dem Podest freuen.

Bei der ersten Austragung der Challenge Prag konnten sich Andreas Dreitz (li.) und Patrick Dirksmeier (re.) über eine Platzierung auf dem Podest freuen.

Foto >Challenge Prague Triathlon

Die Premiere der Challenge Prague fiel aus deutscher Sicht äußerst zufriedenstellend aus. Zwar sicherte sich Pieter Heemeryck (BEL) den Gesamtsieg, dahinter folgten auf Rang zwei bis vier allerdings prompt drei deutsche Athleten. Während Heemeryck nach soliden Leistungen in allen Disziplinen das Ziel in 3:47:45 Stunden erreichte, folgte Andreas Dreitz dahinter auf Platz zwei mit nur 1:30 Minuten Abstand. Die schnellste Radzeit des Tages reichte für Dreitz allerdings nicht, um den zuvor schneller geschwommenen Heemeryck einzuholen. Komplettiert wurde das Podium durch den amtierenden ETU-Mitteldistanz-Europameister Patrick Dirksmeier (3:54:36 Stunden). Dahinter folgte mit einer Endzeit von 3:58:07 Stunden Per Bittner. Christian Otto belegte Platz neun.

Im Frauenrennen gab es den erwarteten Favoritensieg durch Lucy Charles. Die Britin beeindruckte mit den schnellsten Splits in allen Disziplinen und sicherte sich mit einer Zeit von 4:11:21 Stunden den ersten Platz mit über acht Minuten Abstand vor Yvonne van Vlerken. Hinter der Niederländerin landete Ewa Bugdal aus Polen auf Rang drei (4:23:24 Stunden). 

Nicht zu stoppen: Auch bei der Challenge Prague gewann Lucy Charles aus Großbritannien mit klarem Vorsprung.

Nicht zu stoppen: Auch bei der Challenge Prague gewann Lucy Charles aus Großbritannien mit klarem Vorsprung.

Foto >Challenge Prague Triathlon

Ryf gewinnt 5150 Zürich

Am Wochenende des Ironman Switzerlands ging es in Zürich nicht nur über die Langdistanz zur Sache. Auf der olympischen Distanz, dem "Ironman 5150 Zürich Triathlon", zeigten vor allem zwei Athleten aus der Schweiz vor heimischer Kulisse, was sie drauf haben. Allen voran demonstrierte Daniela Ryf ihre Stärke, indem sie in allen drei Disziplin die schnellsten Tageszeiten erreichte. Mit einer Endzeit von 1:57:39 Stunden blieb sie satte 8:15 Minuten vor ihrer ersten Verfolgerin und Landsfrau, Imogen Simmonds. Rang drei ging an eine Deutsche: Ricarda Lisk sicherte sich nach 2:08:15 Stunden die Podiumsplatzierung. 

Auch bei den Männern ging der Tagessieg ziemlich deutlich an einen Schweizer: Der ehemalige Kurzdistanz-Spezialist Sven Riederer brauchte lediglich 1:51:21 Stunden für die 51,5 Kilometer und siegte mit über fünf Minuten Vorsprung. Hinter ihm machten Patrick Jaberg und David Koster das schweizer Podium perfekt.