DTU-Junioren holen bei EM Staffel-Bronze

In den Einzelrennen gingen die deutschen Triathleten leer aus, im Teamrennen gab es etwas zu feiern: Bei der Triahtlon-EM haben die Junioren Bronze in der Team-Relay gewonnen.

Von > | 19. Juni 2017 | Aus: SZENE

Die DTU-Junioren haben EM-Bronze in der Mixed Relay gewonnen.

Die DTU-Junioren haben EM-Bronze in der Mixed Relay gewonnen.

Foto >DTU / Annika Wing

In den Einzelrennen erfüllten sich die Medaillenhoffnungen der deutschen Triathleten nicht. Bei den Elite-Männern "explodierte" der einzige deutsche Elitestarter Justus Nieschlag nach eineinhalb Laufkilometern, nachdem er in den Tagen vor dem Rennen an einer Erkältung laboriert hatte, und wurde beim SIeg des Portugiesen Joao Pereira 25.. Raphael Montoya (FRA) und Joao Silva (POR) komplettierten das Podest, der Siegfavorit Fernando Alarza (ESP) wurde nur Sechster. Im Frauenrennen ohne deutsche Beteiligung sorgten Jessica Learmonth und Sophie Coldwell für einen britischen Doppelsieg vor Alice Betto (ITA). Jolanda Annen (SUI) wurde Sechste.

DTU-Junioren holen Bronze

Auch die männlichen deutschen Junioren gingen bei der Medaillenvergabe leer aus - sicherten sich aber immerhin zwei Top-Ten-Platzierungen. Beim Sieg von Vasco Vilaca (POR) wurde Moritz Horn Siebter und Tim Siepmann Achter, Gabriel Allgayer belegte außerdem den soliden zwölften Rang. Horn bestach dabei vor allem in der Auftaktdisziplin: Der Potsdamer war als erster aller Teilnehmer aus dem Wasser geklettert, Siepmann und Allgayer mussten in der Auftaktdsziplin dagegen aufpassen, nicht den Anschluss zur Spitze zu verlieren.

Auch die deutschen Juniorinnen liefen solide Ergebnisse ein. Zwar gab Lena Meißner den Wettkampf vorzeitig auf, Bianca Bogen, Nina Eim und Marie Horn sicherten dem deutschen Team aber die Ränge 8, 13 und 14, wobei speziell Horn und Bogen auch im taktisch auf der Kurzdistanz so bedeutsamen Schwimmen überzeugen konnten.

Angesichts dieser geschlossenen Teamleistung war klar, dass es für das deutsche Junioren-Team im Mixed-Relay-Rennen um Medaillen gehen könnte. Bianca Bogen, Moritz Horn, Nina Eim und Tim Siepmann nahmen das Rennen, das ab 2020 zum Olympia-Programm gehören wird, in Angriff und hielten sich durch Bianca Bogen zu Beginn zusammen mit den Österreichern an der Spitze des Feldes. Moritz Horn übernahm anschließend sogar die Führung und wechselte rund eine Minute vor den Verfolgern auf Nina Eim, die auf der Radstrecke allerdings stürzte und Tim Siepmann anschließend als Zweiten auf die Reise schickte. Der erkämpfte schließlich die Bronzemedaille hinter den Teams aus Ungarn und Russland, aber knapp vor den Gastgebern aus Österreich.