Heilbronn als Türöffner zur Challenge Roth

Challenge bewirbt einen neuen "Qualifikationsmodus" für das Rennen in Roth. Tatsächlich basiert der Modus vor allem auf Glück - aber mit vergleichsweise großen Gewinnchancen.

Von > | 24. Februar 2017 | Aus: SZENE

Die Radstrecke der Challenge Heilbronn ist sehr grün - und sehr wellig.

Die Radstrecke der Challenge Heilbronn ist sehr grün - und sehr wellig.

Foto >Fabian Fiedler / spomedis

Wenn die Veranstalter der Challenge Roth ihre Anmeldung öffnen, ist es häufig nur eine Frage von Minuten, bis die Startplätze ausverkauft sind - oder die Server unter der Last startwilliger Triathleten zusammenbrechen. Die Anmeldung gleicht daher oftmals ohnehin schon einer Art Glücksspiel. Das wird für die Auflage am 2. Juli 2018 um eine neue Facette bereichert: Denn wie die Challenge-Serie mitteilt, soll das Challenge-Rennen in Heilbronn am 18. Juni 2017 als "Qualifikationsrennen" für die Challenge Roth 2018 dienen.

Gute Gewinnchance

Hinter der "Qualifikation" steckt allerdings ein vor allem auf Glück basierendes System, denn die 130 zur Verfügung stehenden Startplätze werden nicht etwa an die schnellsten Sportler jeder Altersklasse vergeben, sondern sie sollen unter den Mitteldistanz-Finishern verlost werden. Immerhin sind die Gewinnchancen somit vergleichsweise groß: In den vergangenen beiden Jahren finishten in Heilbronn jeweils zwischen 800 und 1.000 Athleten auf der Mitteldistanz, von denen wiederum nicht ausnahmslos alle an einem Langdistanz-Start interessiert sein dürften. Wer einen Startplatz gewinne, könne sich kostenpflichtig für die Challenge Roth im Folgejahr anmelden. "Eine Langdistanz schießt man nicht aus der Hüfte. Deswegen war es uns wichtig, ein Jahr Vorbereitungszeit zu gewähren", erklären die Veranstalter.