"Ich werde für viel Speed sorgen"

Franz Löschke muss sich in Rügen mit den Langstrecken-Spezialisten Patrick Lange und Nils Frommhold messen. Das ist aber kein Grund für den Kurzdistanzler, sich vor der Konkurrenz zu verstecken.

Von > | 9. September 2017 | Aus: SZENE

Franz Löschke vor dem Ironman 70.3 Rügen.

Franz Löschke vor dem Ironman 70.3 Rügen.

Foto >Alexander Siegmund

Du bist mittlerweile regelmäßig auf der Mitteldistanz unterwegs, startest aber parallel dazu weiterhin bei Rennen über die Kurzdistanz. Möchtest du in Zukunft beide Formate vereinen oder mehr und mehr in Richtung Mitteldistanz gehen?
Dieses Jahr haben wir uns dazu entschieden, dass ich das Jahr auf der Mitteldistanz ausklingen lassen kann, weil gar nicht mehr so viele Kurzdistanzen anstehen. Ich möchte aber schon noch regelmäßig auf der olympischen- und Sprintdistanz starten, um auf diesen Unterdistanzen schneller zu werden. Je schneller man auf den Kurzdistanzen ist, desto schneller kann man auch auf den längeren Strecken werden und deshalb nutze ich noch die Zeit im Training, bevor ich irgendwann den vollständigen Wechsel angehe.

In Rügen misst du dich mit einigen Spezialisten und Athleten der Weltspitze. Wie muss das Rennen laufen, damit du zufrieden bist?
Ich bin extrem gespannt, wie es läuft. Im letzten Jahr konnte ich mich beim Ironman 70.3 Miami mit einem 3. Platz schon gut in dem Feld etablieren und freue mich auf das direkte Duell mit einem starken Feld auf Rügen. Ich bin gut drauf, möchte meine Erwartungshaltung aber nicht an Platzierungen knüpfen. In jedem Fall werde ich für viel Speed sorgen!

Wie sieht der Rest der Saison bei dir aus? Stehen noch weitere Rennen an?
Ich werde noch die 70.3-Rennen in Miami und Austin machen. Miami habe ich noch aus dem letzten Jahr in guter Erinnerung und weil Austin nur eine Woche später ist, werde ich das Rennen auch noch mitnehmen. Danach geht es dann in die Saisonpause.