Der Ironman 70.3 Rügen im Praxistest

Der Ironman 70.3 Rügen wurde 2016 zum beliebtesten Ironman-70.3-Rennen weltweit gewählt. 2017 haben wir das Rennen selbst erlebt – und berichten im Insider-Check.

Von > | 13. September 2017 | Aus: SZENE

Auf der Seebrücke in Binz verfolgten hunderte Zuschauer den Start der über 1.500 Athleten.

Auf der Seebrücke in Binz verfolgten hunderte Zuschauer den Start der über 1.500 Athleten.

Foto >Getty Images for Ironman

Schwimmen

Mit dem Rolling Start wurden die Agegrouper um 10:15 Uhr in die Ostsee gelassen. Die Wassertemperatur von knapp unter 18 Grad sorgte dafür, dass das Tragen des Neoprenanzug zwingend notwendig war. Das Schwimmen selbst war äußerst angenehm, vorausgesetzt man hat sich beim Rolling Start richtig eingeteilt. In diesem Fall musste weder eingesteckt noch ausgeteilt werden und man konnte von Beginn an ungestört seinen Rhythmus schwimmen. Auf dem Schwimmkurs ist man der einen oder anderen Qualle begegnet, was sich schon beim Streckencheck am Vortag angedeutet hat. Besonders hilfreich war die Kennzeichnung der Schwimmstrecke, für die relativ viele Bojen verwendet wurden. Daher fiel die Orientierung leicht und man konnte sich beim Schwimmen jederzeit zurechtfinden. Im Gegensatz zu den Vorjahren herrschte am Renntag kaum Wind, weshalb die Athleten nicht den Kampf mit den Wellen aufnehmen mussten.

Schwimmen: ★★★★☆

Die ersten Meter im flachen Wasser ließen viele Athleten laufend hinter sich.

Die ersten Meter im flachen Wasser ließen viele Athleten laufend hinter sich.

Foto >Getty Images for Ironman