Der Ironman 70.3 Rügen im Praxistest

Der Ironman 70.3 Rügen wurde 2016 zum beliebtesten Ironman-70.3-Rennen weltweit gewählt. 2017 haben wir das Rennen selbst erlebt – und berichten im Insider-Check.

Von > | 13. September 2017 | Aus: SZENE

Auf der Seebrücke in Binz verfolgten hunderte Zuschauer den Start der über 1.500 Athleten.

Auf der Seebrücke in Binz verfolgten hunderte Zuschauer den Start der über 1.500 Athleten.

Foto >Getty Images for Ironman

Service

Für Frühbucher betrug das Startgeld in diesem Jahr gut 250 Euro, Kurzentschlossene mussten mit knapp 290 Euro rechnen. Dafür gab es neben den notwendigen Startunterlagen einen Rucksack, ein Finisher-Shirt, drei Wechselbeutel, Zugang zum Empfangs- und Zielbuffet und die Messe am Start- und Zielbereich. Was etwas schade ist: Der Rucksack ist in diesem Jahr zu einer Umhängetasche mit nur einem Schulterträger geworden, in den so gut wie gar nichts reinpasst. In den vergangenen Jahren gab es noch einen herkömmlichen Rucksack, mit dem mehr transportieren konnte. Damit schrumpft leider die Wahrscheinlichkeit enorm, dass die Athleten die Tasche im (Trainings-)Alltag benutzen werden.

Positiv hingegen fiel auf, dass es sowohl auf der Messe als auch in der Wechselzone einen Bike-Service-Stand gab. Eine Neuheit in diesem Jahr: In das Rahmenprogramm der Veranstaltung wurde am Samstag das letzte Rennen der 1. Triathlon-Bundesliga (Damen und Herren) integriert. Eine schöne Möglichkeit, sich noch einmal für seinen eigenen Wettkampf am kommenden Tag zu motivieren. Auch das Feedback der Kurzdistanzler fiel sehr positiv aus. Für viele sei es das schönste Rennen aus der Bundesliga gewesen. Insgesamt wurde einem über das gesamte Wochenende viel geboten, auch das Willkommens- und Zielbuffet fiel äußerst üppig aus. Zusätzlich konnte man nach dem Rennen eine Massage in Anspruch nehmen. 

Service: ★★★★★

Die Wechselzone der Veranstaltung liegt genau im Stadtzentrum und hatte für Notfälle noch einen Bike-Service parat.

Die Wechselzone der Veranstaltung liegt genau im Stadtzentrum und hatte für Notfälle noch einen Bike-Service parat.

Foto >Getty Images for Ironman