Ironman-70.3-WM 2018 nach Südafrika vergeben

Die Ironman-70.3-WM 2018 wird erstmals in Afrika stattfinden. Die Nelson Mandela Bay in Südafrika wird Schauplatz der Titelkämpfe. Die Stadt Port Elizabeth setzte sich gegen die Bewerbungen aus Budapest und Nizza durch.

Von > | 6. Oktober 2016 | Aus: SZENE

Foto >Getty Images for Ironman

Die Nelson Mandela Bay liegt in der Provinz East Cape. Seit 2004 findet in Port Elizabeth ein Ironman-Rennen statt, seit 2015 ist dieses als Afrika-Meisterschaft ausgeschrieben. Damit gehört es zur höchsten Kategorie im Ironman-Rennkalender über die volle Distanz von 226 Kilometern. Die 113 Kilometer der halben Distanz (70,3 Meilen) beinhalten ein Meeresschwimmen über 1,9 Kilometer, 90 Kilometer auf dem Rad und den Halbmarathon über 21,1 Kilometer.

Rennen am ersten September-Wochenende

Geplantes Renndatum der Ironman-70.3-WM ist der 1. und 2. September 2018. Weltweit wird es über 100 Qualifikationsrennen geben, 6.000 Athleten aus aller Welt werden zur Weltmeisterschaft erwartet. Ironman-70.3-Rennen in Deutschland finden derzeit im Kraichgau bei Karlsruhe und auf Rügen statt. Das Traditionsrennen in Wiesbaden findet 2017 nicht mehr statt, die Europameisterschaften werden im kommenden Jahr stattdessen in Dänemark ausgetragen.

Die nächste Ausgabe der jährlich ausgetragenen Ironman-70.3-WM findet am 9. und 10. September in Chattanooga, Tennessee (USA) statt, in diesem Jahr wurden die Titelkämpfe erstmals in Australien ausgetragen.

Die Geschichte der Ironman-70.3-WM

Jahr

Ort

Siegerin

Sieger

2006

Clearwater (USA)

Samantha McGlone (CAN)

Craig Alexander (AUS)

2007

Clearwater (USA)

Mirinda Carfrae (AUS)

Andy Potts (USA)

2008

Clearwater (USA)

Joanna Zeiger (USA)

Terenzo Bozzone (NZL)

2009

Clearwater (USA)

Julie Dibens (GBR)

Michael Raelert (GER)

2010

Clearwater (USA)

Jodie Swallow (GBR)

Michael Raelert (GER)

2011

Henderson (USA)

Melissa Rollison (AUS)

Craig Alexander (AUS)

2012

Henderson (USA)

Leanda Cave (GBR)

Sebastian Kienle (GER)

2013

Henderson (USA)

Melissa Hauschildt (AUS)

Sebastian Kienle (GER)

2014

Mont Tremblant (CAN)

Daniela Ryf (SUI)

Javier Gomez (ESP)

2015

Zell am See (AUT)

Daniela Ryf (SUI)

Jan Frodeno (GER)

2016

Mooloolaba (AUS)

Holly Laurence (GBR)

Tim Reed (AUS)

2017

Chattanooga (USA)

2018

Port Elizabeth (RSA)

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