Ironman Frankfurt und Challenge Roth einigen sich

Unter Vermittlung der Deutschen Triathlon Union haben sich Challenge Roth und Ironman Frankfurt auf Renntermine für das Jahr 2019 geeinigt. Dort hatte, wie in diesem Jahr, eine Terminüberschneidung gedroht.

Von > | 14. Juni 2017 | Aus: SZENE

Foto >Nils Flieshardt / spomedis

Vor wenigen Monaten hatte das Challenge-Team um Felix Walchshöfer bekanntgegeben, vom angestammten Renntermin am zweiten Juliwochenende abzukehren und das eigene Rennen künftig am ersten Juliwochenende ausgetragen, weil der Ironman Frankfurt im Jahr 2018 erneut am zweiten Wochenende stattfinden wird. Ironmans Björn Steinmetz erklärte aber schon da, dass das langfristig keine Besserung bringen werde, da der Frankfurter Ironman im Jahr 2019 voraussichtlich ebenfalls auf dem ersten Juliwochenende liegen werde und Ausweichtermine in der Metropole Frankfurt schwierig zu erarbeiten seien. Mehr zum Konflikt zwischen den beiden Rennveranstaltern lesen lesen Sie hier.

Ironman bewegt sich

Offensichtlich haben die Stadt Frankfurt und Ironman aber doch noch eine Alternative erarbeitet. Nach Gesprächen, die von der Deutschen Triathlon Union initiiert und geleitet worden sein sollen, haben sich Ironman und die TeamChallenge GmbH auf eine gemeinsame Terminlösung für das Jahr 2019 geeinigt: Der Frankfurter Ironman soll dann bereits am 30. Juni stattfinden, die Challenge Roth wie geplant am 7. Juli. Damit wird eine Terminüberschneidung, wie es sie in diesem Jahr am 9. Juli geben wird, in den kommenden zwei Jahren vermieden. "Der große Gewinner ist der Sport und genau so soll es auch sein. Ich bedanke mich für die sehr konstruktiven Gespräche mit der Deutschen Triathlon Union und der TEAMChallenge GmbH. Wir haben das Gemeinsame in den Vordergrund gestellt", wird Ironmans Björn Steinmetz in einer Pressemitteilung der DTU zitiert. "Mir war es bei unserer Initiative immer am wichtigsten, dass sich Athleten, Zuschauer, Sponsoren, Messeteilnehmer und Medien nicht zwischen zwei hochrangigen Triathlon-Events entscheiden müssen, sondern beide besuchen können. Ich bin jetzt auch zuversichtlich, dass sich über 2019 hinaus eine Lösung finden wird, mit der alle gut leben können", sagt Felix Walchshöfer.