Der Israman im Praxistest

Schwimmen im Roten Meer, eine Abenteuerfahrt durch die Wüste Negev und ein Lauf mit harten Downhill-Passagen: Wir haben beim Israman mitgemacht, das ist unser Insider-Check zum Rennen in Israel.

Von > | 12. Februar 2017 | Aus: SZENE

Foto >Kevin Mackinnon

Fazit

Triathlon steckt in Israel noch in den Kinderschuhen, das Event ist jedoch professionell organisiert. Der Abenteuerfaktor ist beim Israman besonders hoch: Schwimmen im Roten Meer, Radfahren in der Wüste Negev, vorbei an Militär-Patrouillen und gegen den ständigen Wind. Zum Schluss ein Lauf, der einem alles abverlangt. Zurecht gilt der Israman als einer der härtesten Triathlons der Welt. Eine Stunde auf der Mitteldistanz, zwei bis drei Stunden auf der Langdistanz sollten Sie mehr einplanen als üblich.

Deswegen empfehlen wir den Israman nur erfahrenen Ausdauersportlern. Sie müssen selbst für die Mitteldistanz eine gute Grundlagenausdauer im Januar mitbringen. Außerdem sollten Sie als Teilnehmer ausreichend Erfahrung mit wechselnden Temperaturen und unterschiedlichen Streckenprofilen haben. Auch die Ernährung über mehr als 5 Stunden sollte Sie nicht vor Herausforderungen stellen. Wer schon erfolgreich auf der Langdistanz unterwegs war, sollte mit der Mitteldistanz Israman 113 auf jeden Fall gut zurechtkommen. Für eine Langdistanz im Januar benötigen Sie jedoch spezifische, langfristige Vorbereitung.

Kein Daylight-Finish und trotzdem glücklich: Beim Israman, besonders auf der Langdistanz, ist schon das Ankommen ein sehr beachtenswerter Erfolg.

Kein Daylight-Finish und trotzdem glücklich: Beim Israman, besonders auf der Langdistanz, ist schon das Ankommen ein sehr beachtenswerter Erfolg.

Foto >Lennart Klocke / spomedis

Hinweis: Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Pressereise, die vom Ministerium für Tourismus des Staates Israel und von der Agentur BZ.COMM GmbH aus Frankfurt am Main organisiert wurde.