Jan Raphael gewinnt die Challenge Regensburg

Titelverteidigung geglückt: Nach 2016 konnte Jan Raphael die Challenge Regensburg auch in diesem Jahr für sich entscheiden. Bei den Frauen siegte Diana Riesler.

Von > | 14. August 2017 | Aus: SZENE

Schon 2016 konnte Jan Raphael die Challenge Regensburg gewinnen. Auf der neuen Strecke konnte er seinen Titel erfolgreich verteidigen.

Schon 2016 konnte Jan Raphael die Challenge Regensburg gewinnen. Auf der neuen Strecke konnte er seinen Titel erfolgreich verteidigen.

Foto >Daniel Eilers / spomedis

Im Rahmen der Challenge Regensburg wurde in diesem Jahr die nationale Meisterschaft auf der Langdistanz ausgetragen. Vorjahressieger Jan Raphael konnte dabei seiner Favoritenrolle gerecht werden, obwohl es zwischendurch nicht unbedingt nach einem Sieg aussah. Denn Sebastian Neef kam gemeinsam mit Raphael nach 50 Minuten aus dem Wasser und fuhr auf dem neuen, flacheren Radkurs elf Minuten auf den Vorjahressieger heraus. Auf der Laufstrecke hatte Neef, der länger verletzt war und in Regensburg erst seine zweite Langdistanz bestritt, Rahphael nichts entgegenzusetzen. Während Jan Raphael sich seine Kräfte offensichtlich perfekt eingeteilt hatte und die 42,2 Laufkilometer in schnellen 2:45:12 Stunden absolvierte, benötigte Neef 3:04:07 Stunden für die Distanz. Seinen zweiten Platz ließ er sich aber nicht mehr nehmen. Im Ziel hatte er schließlich 8:10 Minuten Rückstand auf Raphael, der sich mit einer Endzeit von 8:02:32 Stunden den Sieg und den Titel des deutschen Meisters sichern konnte. Auf Platz drei landete der Däne Chris Fischer mit einer Zielzeit von 8:14:13 Stunden. Mitfavorit Christian Brader erreichte Rang vier, Per Bittner gab das Rennen vorzeitig auf der Laufstrecke auf.

Riesler gewinnt Frauenrennen

Bei den Frauen ging der Gesamtsieg an Diana Riesler. Die Deutsche präsentierte sich in Topform und blieb mit einer Endzeit von 8:51:02 Stunden deutlich unter der Neun-Stunden-Marke. Die Zweitplatzierte Simona Krivankova aus Tschechien musste einen deutlichen Abstand von 34:48 Minuten hinnehmen. Erika Csomor aus Ungarn komplettierte mit einer Gesamtzeit von 9:28:01 Stunden das Podium. Auf Rang vier und fünf folgten mit Nina Kuhn (9:33:06 Stunden) und Franziska Bossow (9:35:14 Stunden) zwei deutsche Athletinnen.