Konschak klettert in Luxemburg aufs Podest

Beim Ironman 70.3 Luxemburg hat Katja Konschak einen Podestplatz erreicht, Markus Thomschke einen solchen beim Rennen in Staffordshire nur knapp verpasst. Die Ergebnisse der Ironman-70.3-Profirennen vom Wochenende.

Von > | 19. Juni 2017 | Aus: SZENE

Katja Konschak beim Ironman Frankfurt 2016.

Katja Konschak beim Ironman Frankfurt 2016.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Mit einem schnellen Schwimmen hatte sich Katja Konschak beim Ironman 70.3 Luxemburg in eine aussichtsreiche Position gebracht - und diese genutzt. Nachdem die Deutsche bei dem Rennen an der Mosel als Erste mit einem Vorsprung von über einer Minute auf die nächste Konkurrentin aus dem Wasser gestiegen war, ließ sie es auf dem Rad mit Köpfchen angehen. Sie ließ sich auf den 90 Kilometernauch nicht aus der Ruhe bringen, als Susie Cheetham (GBR) und Alexandra Tondeur (BEL) an ihr vorbeizogen und sich von ihr lösten. Stattdessen konzentrierte sie sich auf sich selbst und legte zur Belohnung für sich selbst einen starken Halbmarathon nach: Mit einem Lauf über 1:23:10 Stunden hätte Konschak über die 21 Kilometer sogar beinahe noch Cheetham abgefangen, die zuvor rund sechs Minuten vor ihr auf die Laufstrecke gestartet war. Am Ende reichte es für die Deutsche bei dem luxemburgischen Rennen zum dritten Rang hinter Siegerin Alexandra Tondeur und Susie Cheetham. Die Deutsche Franziska Bossow wurde Achte.

Im Männerrennen siegte in Kenneth Vandendriessche ebenfalls ein Belgier - dieser vor allem dank etwas schnellerer Laufbeine knapp vor dem Niederländer Bas Diederen. Auch die Ränge drei und vier machten ein Belgier und ein Niederländer unter sich aus - und auch hier knapp mit dem besseren Ende für den Belgier Tim Brydenbach gegenüber dem Niederländer Evert Scheltinga. Der beste deutsche Profi, Lukasz Wojt, kam auf dem siebten Gesamtrang vor Dominik Sowieja (9.) ins Ziel. Marino Vanhoenacker wurde nur 11., Franz Löschke erreichte den 13. Gesamtrang, Markus Hörmann den 15..

Thomschke knapp am Podest vorbei

Nur knapp verpasste Markus Thomschke das Podest in England: Beim Ironman 70.3 Staffordshire, einem anspruchsvollen Mitteldistanzrennen, wurde der Deutsche beim Sieg von Giulio Molinari (ITA) Vierter. Beim Schwimmen hatte Thomschke rund zwei Minuten auf die späteren Podest-Platzierten verloren. Die holte er zwar zumindest auf den späteren Drittplatzierten Elliot Smales auf dem Rad wieder auf, beim Laufen war der dann aber etwas schneller unterwegs als Thomschke und verteidigte den dritten Rang. Zweiter wurde Romain Guillaume. Bei den Frauen sorgten Siegerin Lucy Gossage, Nikki Bartlett und Morrison Kimberley für ein rein britisches Podest.

Auch in Italien waren beim Ironman 70.3 Pescara Profis im Einsatz. Dort siegte der Franzose Cyril Viennot dank etwas stärkerer Rad- und Laufleistungen vor dem Schweizer Manuel Küng. Dritter wurde der Spanier Albert Moreno Molins, der auf dem Rad zwar zehn Minuten langsamer gefahren war als Viennot, beim Laufen in 1:14:07 Stunden aber deutlich schneller lief als alle anderen Konkurrenten - sogar schneller als der Kurzdistanz-Spezialist Alessandro Fabian (ITA), der mit dem zweitschnellsten Lauf über 1:15:08 den vierten Gesamtrang belegte. Der Deutsche Christian Hörper wurde Elfter. Bei den Frauen kam Dopingsünderin Lisa Hütthaler (AUT) als Erste ins Ziel - und zwar nur drei Sekunden vor der Schwedin Camilla Lindholm Borg. Hinter den beiden liefen in dieser Reihenfolge Tine Deckers (BEL), Camille Donat (FRA) und Amanda Wilson (AUS) ins Ziel.