Massenstart vs. Rolling Start - aus Sicht der Frauen

In den letzten Wochen war in den Triathlonmedien wohl kein Thema präsenter als der neu eingeführte Rolling Start bei Großveranstaltungen über die Mittel- und Langdistanz. Der neue Modus wird in den Beiträgen und Kommentaren auch heiß diskutiert – hauptsächlich unter den Männern. Jetzt ist es an der Zeit, die Meinungen der Frauen zu hören.

Von > | 26. September 2016 | Aus: SZENE

Ironman Frankfurt 2016 - Schwimmen | Warten auf den Start: Auch beim Ironman Frankfurt wurden die Teilnehmer erstmals in kleinen Gruppen ins Wasser geschickt.

Warten auf den Start: Auch beim Ironman Frankfurt wurden die Teilnehmer erstmals in kleinen Gruppen ins Wasser geschickt.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Rolling Start: Darum geht es

Triathlon boomt. Die Teilnehmerzahlen der Veranstaltungen sind in den letzten Jahren massiv angestiegen. Vielleicht auch ein Grund dafür, dass die Anzahl von Unfällen beim Schwimmen gestiegen ist. Ironman hat darauf reagiert: 2015 wurde der Rolling Start eingeführt. Bei immer mehr Veranstaltungen wird er gegen den bis dato bekannten Massenstart eingetauscht. Der Start verläuft dabei so, dass sich die Athleten nach den erwarteten Schwimmzeiten selbst aufstellen. Die Teilnehmer stehen also sozusagen in einer Reihe und werden nach und nach ins Wasser geschickt. Die Zeit des jeweiligen Athleten startet erst, wenn dieser Athlet die Zeitmessmatte passiert hat. Der altbekannte Startschuss, der früher 1.000, 1.500 oder teilweise 2.000 Athleten und mehr auf einmal ins Rennen geschickt hat, bleibt also aus.

Diese neue Variante soll unter anderem die Sicherheit beim Schwimmen erhöhen und Panikattacken oder anderem Problemen bei den Athleten vorbeugen. So weit, so gut. Neben der verbesserten Bequemlichkeit beim Schwimmen ist allerdings auch die Windschattenproblematik ein Thema, dem so Einhalt geboten werden soll.

Das war der Schnelldurchlauf. Auf den folgenden Seiten könnt ihr unsere Meinungen dazu lesen - und wir freuen uns, eure Meinungen lesen zu dürfen. Immer raus damit und nur keine Angst vor irgendwelchen Schlaumeiern. Denn eins ist gewiss: Die eierlegende Wollmilchsau lässt sich eh nicht finden. Eine perfekte Lösung, bei der alle in die Hände klatschen, wird es bei diesem Thema nicht geben.