Michael Raelert nimmt zweiten Anlauf

Nach dem missglückten Rennen auf den Philippinen sucht Michael Raelert sein Glück am Wochenende in Taiwan. Auch in Mexiko und Puerto Rico gibt es Rennen.

Von > | 17. März 2017 | Aus: SZENE

Michael Raelert (Archivbild)

Michael Raelert (Archivbild)

Foto >AsiaTRI.COM/Vinnie Santana

Auf den Philippinen hatte Michael Raelert beim Ironman 70.3 Subic Bay am vergangenen Wochenende erst eine Zeitstrafe kassiert, die ihm nach dem Rennen durch einen erfolgreichen Protest wieder von der Endzeit abgezogen wurde. Obwohl er also mit seiner Nettozeit gewertet wurde, blieb Raelert "nur" der vierte Rang - was vor allem auch daran gelegen haben dürfte, dass der Rostocker beim Laufen, mit der Zeitstrafe im Kopf, nicht mehr sonderlich motiviert war. Am Wochenende will Raelert es beim Ironman 70.3 Taiwan besser machen. Auf dem flachen und schnellen Kurs trifft er dann auf viele der Konkurrenten, die schon auf den Philippinen am Start standen.

Ähnliches Startfeld wie vor Wochenfrist

Siegfavorit ist nach seinem Erfolg am vergangenen Wochenende erneut der Schweizer Ruedi Wild, aber auch dessen Landsmann Sven Riederer könnte Raelert gefährlich werden. Timothy O'Donnell (USA), Guy Crawford (NZL), Fredrik Croneborg (SWE), Tim van Berkel, Jake Montgomery (beide AUS) und Ritchie Nicholls (GBR) könnten ebenfalls um die Vergabe der Podestplätze kämpfen. Aus Deutschland sind zudem der starke Radfahrer Johann Ackermann sowie erneut auch Till Schramm und Johannes Moldan gemeldet. Im Frauenrennen sind die Favoritinnen Radka Kahlefeldt (CZE), Kate Bevilaqua (AUS) und Barbara Riveros Diaz (CHL).

Doch nicht nur in Taiwan, auch in Mexiko und Puerto Rico gibt es am Wochenende Ironman-70.3-Rennen. In Mexiko geht der Xterra-Weltmeister Mauricio Mendez Cruz (MEX) als Favorit ins Rennen, muss sich aber unter anderem Michael Weiss (AUT) und Tim Don (GBR) erwehren. Bei den Frauen trifft Annett Finger auf Leanda Cave (GBR), Celine Schärer (SUI) und Heather Wurtele (CAN). In Puerto Rico kommt es zum Kräftemessen von Andy Potts (USA) mit Will Clarke (GBR) sowie von Tine Deckers (BEL) mit Helle Frederiksen (DEN), Carrie Lester (AUS), Kelly Williamson und Linsey Corbin (beide USA).