Mit neuem Schwung ins neue Jahr

Racing Aloha wird bald ein Jahr alt und hat noch drei weitere Gründe zu feiern: Juliane Ilgert, Anja Fachbach und Julia Jeromin sind die neuen Gesichter des Triathlonteams.

Von > | 5. Januar 2017 | Aus: SZENE

Eine von drei neuen im Team Racing Aloha: Juliane Ilgert.

Eine von drei neuen im Team Racing Aloha: Juliane Ilgert.

Foto >Hendrik Auf'mkolk

Bald wird das Triathlonteam Racing Aloha ein Jahr alt und hat außerdem noch drei weitere Gründe zu feiern: Im Jahr 2017 gibt es mit Juliane Ilgert, Anja Fachbach und Julia Jeromin drei neue Gesichter und drei neue Charaktere, die den Spirit von Racing Aloha in die Triathlonwelt bringen möchten. Außerdem haben triathlonbegeisterte Mädels die Chance, sich einen Platz in den Reihen von Racing Aloha zu sichern. Die Challenge startet am 15. Januar. Wir stellen die drei neuen Mädels im Team vor.

Julia, du bist eines von drei neuen Gesichtern bei Racing Aloha. Wie fühlt es sich für dich an, dabei zu sein, und was sind deine Erwartungen für die Zukunft?
Ich freue mich natürlich riesig dabei zu sein und die Triathlonwelt für Mädels zu revolutionieren! Es geht nicht immer nur um Bestzeiten, Podiumsplatzierung oder knallharte Wettkämpfe und das zeichnet auch Racing Aloha aus. Der Spaß am Sport und die Freude und Zufriedenheit über die eigene Leistung, das ist, was zählt – zumindest für mich und das möchte ich gern mit den vielen Mädels da draußen teilen. Ich freue mich aber auch auf den Erfahrungsaustausch mit den anderen Mädels im Team und bin sehr gespannt, was wir zusammen alles bewegen und erleben werden!

Juliane, du bist der neue Paradiesvogel bei Racing Aloha. Was waren deine größten sportlichen Abenteuer bisher und worauf dürfen wir uns 2017 gemeinsam mit dir freuen?
Paradiesvogel (Juliane lacht). Ich mag es gern lang und extrem, deswegen waren meine größten sportlichen Abenteuer bisher auch der Zugspitz-Ultratrail über 100 Kilometer, der Transrockies-Run über 200 Kilometer und der Transalpine-Run über 250 Kilometer. 2017 möchte ich meinen ersten Ironman finishen – für mich ein Abenteuer der ganz besonderen Art, immerhin muss ich erstmal Schwimmen lernen, meine Angst vorm schnellen Radfahren verlieren und mich an Klickpedale gewöhnen! Außerdem geht’s nach Russland – dort wartet der Elbrus Mountain UIltramarathon auf mich. Das Rennen lässt sich gleichzeitig mit der Besteigung des Mount Elbrus verbinden: bei Minus 40 Grad, Sauerstoffdefizit und Gletscherquerung mein bisher größtes und extremstes Abenteuer, das schon mit der akribischen Vorbereitung beginnt. Geplant ist eine Alpenüberquerung mit dem Rennrad, Besteigung eines 4000er und ein Kanaren-Crossing zusammen mit der coolen Truppe von den Frontrunnern.

Anja, "Nachwuchs" Nummer drei. Du hast dich 2016 beim Ironman Vichy für die Ironman-WM 2017 auf Hawaii qualifiziert und bist jetzt auch Aloha-Girl. Wie sehen deine sportlichen Ziele aus, und was möchtest du gemeinsam mit Racing Aloha erreichen?
Mein erster Triathlon wird in der kommenden Saison der Ironman 70.3 Kraichgau sein. Letztes Jahr habe ich dort zum ersten Mal teilgenommen und würde dieses Jahr gerne mein Können mit dem Ergebnis des letzten Jahres vergleichen. Dann freue ich mich im Sommer gemeinsam mit Julia beim Ironman Frankfurt an den Start zu gehen. Anschließend möchte ich mir einen kurzen Moment zum Durchatmen gönnen, bevor es an die Vorbereitungen für den Ironman Hawaii geht. Ich freue mich gemeinsam mit Racing Aloha die Faszination des Triathlonsports zu leben. So facettenreich wie diese Sportart, mit all ihren unzähligen Veranstaltungen und zahlreichen Distanzen ist, so unterschiedlich sind auch die Träume und Ziele der Sportler. Daher freue ich mich gemeinsam mit den anderen Mädels die Begeisterung, die dieser Sport in jedem wecken kann, zu vermitteln – auch denjenigen, die sich einen Triathlon nicht zutrauen würden. Es wäre schön zu zeigen, dass jeder, der mit Leidenschaft und Spaß ein Ziel verfolgt, immer einen Weg finden wird, um seine persönlichen Träume wahr werden zu lassen. 

Julia, womit motivierst du dich, wenn es dir mal schwer fällt jetzt im Winter zu trainieren? Hast du Tipps für andere Frauen?
Die Antwort ist für mich aktuell ganz einfach: 9. Juli  2017, Ironman Frankfurt. Das ist das, was mich im Moment antreibt. Ich habe ein Bild der Frankfurter Skyline im Wohnzimmer stehen. Bei jeder Rolleneinheit erwische mich ab und zu dabei, wie ich den Zieleinlauf am Römer im Kopf durchspiele! Der legendäre Satz "You are an Ironman" ist wohl das, was jedem Triathleten eine Gänsehaut bereitet und genau diesen Satz will ich auch hören. Das hilft mir sehr, wenn ich mir mal wieder die Frage stelle, wozu man sich das überhaupt alles antut. Und das ist auch genau das, was ich anderen Mädels und Triathletinnen mit auf den Weg geben kann: Das Ziel darf außer Reichweite, aber niemals außer Sichtweite sein! Man muss fest an seinen Traum glauben, aber auch mal Fünfe grade sein lassen, wenn es nicht so optimal läuft und vor allem niemals den Spaß an der Sache verlieren.

Anja, Kannst du verraten, wie man eine bestmögliche Balance findet, um allen Anforderungen des Alltags gerecht zu werden?
Um das umfangreiche Training für eine Langdistanz neben einer Vollzeitbeschäftigung absolvieren zu können, ist ein entsprechendes Zeitmanagement erforderlich. Das Schwimm- und Lauftraining oder kürzere Radeinheiten stehen für mich meist nach Dienstschluss an, während ich die langen Radausfahrten am Wochenende, teilweise in der Gruppe absolviere. Da ich auf die Unterstützung meines Umfelds zählen kann, erleichtert dies natürlich die Gestaltung meines Tagesablaufs enorm. Entscheidend ist jedoch, dass der Spaß am Sport im Allgemeinen und für den Triathlon im Besonderem im Vordergrund steht. 

Juliane, Motivationsschwierigkeiten kennst du nicht ... Welche Facetten rund um den Ausdauersport begeistern dich besonders, und was treibt dich an?
Bei mir ist es vor allem eine besondere Mischung verschiedener Dinge, die ich liebe: Gemeinschaft mit tollen Persönlichkeiten, intensivste Outdoorerlebnisse und sportliche Herausforderungen.