Raelert und Moldan im Formtest auf den Philippinen

Beim Ironman 70.3 Subic Bay wollen Michael Raelert und Johannes Moldan testen, wie ihr Trainingslager in Thailand angeschlagen hat. In Argentinien messen sich Ben Hoffman, Lionel Sanders und Eneko Llanos.

Von > | 9. März 2017 | Aus: SZENE

Michael Raelert beim Ironman 70.3 Thailand

Michael Raelert beim Ironman 70.3 Thailand

Foto >AsiaTRI.COM/Vinnie Santana

Das Leben eines Triahtlonprofis kann aufregend sein - zumindest, wenn man es so lebt wie Michael Raelert. Statt auf die immer gleichen Trainingsreviere etwa auf den Kanaren setzt der Rostocker seit einigen Jahren auf exotischere Orte, an denen er im Winter Trainings- und Wettkampfkilometer sammelt. Vor allem Thailand steht beim jüngeren der Raelert-Brüder hoch im Kurs. Auch in diesem Jahr hat Raelert dort wieder ein mehrwöchiges Trainingslager eingeschoben und vor Ort zuletzt gemeinsam mit Andreas Dreitz, Ritchie Nicholls (IRL) und Johannes Moldan trainiert. Für drei Sportler aus diesem Vierergespann ging die Reise dieser Tage weiter in die Philippinen, wo Raelert, Nicholls und Moldan beim Ironman 70.3 Subic Bay überprüfen werden, wie ihr Trainingslager angeschlagen hat.

Der Weltmeister ist dabei

Das Rennen taugt tatsächlich zu einem echten Gradmesser, denn die Konkurrenz kann sich sehen lassen. Ironman-70.3-Weltmeister Tim Reed (AUS) hat ebenso gemeldet wie seine Landsmänner Craig Alexander, Jake Montgomery und Tim van Berkel sowie Kyle Buckingham (RSA) und Guy Crawford (NZL). Auch die Schweizer Sven Riederer und Ruedi Wild sind dabei. Der Kölner Till Schramm kommt für das Rennen sogar extra aus Deutschland angereist, nachdem er Anfang der Woche noch Schlagzeilen damit machte, dass er zusammen mit seiner Hündin Diebe ertappte, die es offenbar auf seine Rennmaschine abgesehen hatten.

Das Feld der Frauen ist zwar etwas dünner, aber trotzdem stark besetzt: Als klare Favoritin wird die Schweizerin Caroline Steffen ins Rennen gehen. Sie trifft auf Radka Kahlefeldt (geb. Vodickova, CZE), Dimity Lee Duke (AUS), die Deutsche Imke Oelerich, Kate Bevilaqua, Sarah Lester (beide AUS) und Imogen Simmonds (SUI).

Hoffman trifft auf Sanders

Und auch in Südamerika macht die Ironman-70.3-Serie am Wochenende Station. In Argentinien wollen sich dann der US-Amerikaner Ben Hoffman, der Kanadier Lionel Sanders und Eneko Llanos in ein direktes Kräftemessen begeben. Igor Amorelli (BRA), Leon Griffin (AUS) und Rodolphe von Berg (USA) könnten die drei Favoriten früh in der Saison etwas ärgern. Auf Frauenseite wollen unter anderem Kimberley Morrison (GBR) und Ariane Monticelli (BRA) in Argentinien an den Start gehen.