Rebecca Robisch klagt gegen den DOSB

Rebecca Robisch gibt nicht auf: Die Deutsche will juristisch um ihre Olympiachance kämpfen und klagt nun zusammen mit ihrem Anwalt Dr. Michael Lehner gegen den DOSB.

Von > | 14. Juli 2016 | Aus: Szene

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Rebecca Robisch

Foto > Janos Schmidt / triathlon.org

Am Mittwoch kam Rebecca Robisch in Hamburg an. Von der Bahn ging es für die Deutsche dann direkt weiter, im Laufschritt zu einer Kanzlei ihres Anwalts Dr. Michael Lehner, um die nötigen Papiere zu unterschreiben: Rebecca Robisch will weiterklagen und um den Olympiatraum kämpfen. Und zwar nicht nur um ihren eigenen, sondern für alle deutschen Athletinnen. "Wir haben uns jahrelang den Hintern aufgerissen, um diese Olympiastartplätze zu sichern", sagt Robisch im Gespräch mit tri-mag.de. "Ich nehme es nicht hin, dass diese Plätze jetzt nicht an uns vergeben werden sollen, sondern an sportlich schlechtere Athletinnen, die sie sich gar nicht selbst verdient haben."

Robisch hat sich vor der Klage mit ihrem gewieften Anwalt beraten. "Er hat mich angerufen und mir geraten, weiterzumachen", sagt sie. Die Erfolgschancen stünden seiner Einschätzung zufolge besser als bei der ersten erfolgreichen Klage. Diese läuft gegen den DOSB und über ein staatliches Gericht, ebenfalls im Eilverfahren. Ein Ergebnis erwarten Robisch und Lehner für Freitag oder Montag.