Sarah Crowley gewinnt vor Lucy Charles

Das Frauenrennen beim Ironman Frankfurt brachte drei internationale Siegerinnen und einen spannenden Rennverlauf hervor. Am Ende behielt eine Australierin die Nase vorn.

Von > | 9. Juli 2017 | Aus: SZENE

Nur drei Wochen nach ihrem Sieg beim Ironman Cairns gewinnt Sarah Crowley auch den Ironman Frankfurt.

Nur drei Wochen nach ihrem Sieg beim Ironman Cairns gewinnt Sarah Crowley auch den Ironman Frankfurt.

Foto >Michael Rauschendorfer

Im Rennen der Frauen gab es beim Schwimmen den erwarteten Durchmarsch von Ironman-Lanzarote-Siegerin Lucy Charles. Die Britin kam nach 48:29 Minuten aus dem Wasser und distanzierte Anja Beranek damit um 4:42 Minuten. Auf der Rad behielt Charles kontrolliert die Führung. Nach der ersten Radrunde lag sie vier Minuten vor Anja Beranek, die mit viel Abstand auf Platz zwei folgte. Die Drittplatzierte Sarah Crowley (AUS) hatte zu diesem Zeitpunkt schon 8:07 Minuten Rückstand auf die Führende. Gegen Ende der Radstrecke musste Anja Beranek ihrem Tempo etwas Tribut zollen und wurde von Crowley überholt. An der Spitze brachte Lucy Charles ihre Führung ungefährdet in die zweite Wechselzone. Sarah Crowley kam als zweite Athletin mit vier Minuten Rückstand an, Beranek ging 8:23 Minuten nach der Führenden auf die Laufstrecke. 

Sarah Crowley läuft zum Sieg, Beranek mit Problemen

Auf dem abschließenden Marathon schlug die Australierin Sarah Crowley sofort ein hohes Tempo an und verkleinerte ihren Vorsprung auf die Führende Stück für Stück. Bei der Halbmarathonmarke überholte Crowley ihre Konkurrentin und sollte die Führung nicht mehr hergeben. Nach 8:47:58 Stunden überquerte die Australierin die Ziellinie schließlich als erste Athletin. Dahinter gab Lucy Charles ihren zweiten Platz nicht mehr her und finishte in 8:51:50 Stunden. Den dritten Rang sicherte sich die Belgierin Alexandra Tondeur nach 8:59:55 Stunden. Beste deutsche Athletin wurde Sonja Tajsich, die es mit einer Gesamtzeit von 9:07:51 Stunden auf den sechsten Platz schaffte. Anja Beranek bekam derweil auf der Laufstrecke enorme Probleme und musste viel Zeit auf ihre Konkurrentinnen einbüßen. Für die 32-Jährige ging es letztendlich nur noch um das Finish, um sich für die WM auf Hawaii im Oktober qualifizieren zu können. Im Ziel musste sie sich mit Platz acht und einer Endzeit von 9:27:43 Stunden begnügen.