Schramm, Bachor und Hufe beim Ironman-Finale in Australien

Ein letztes Mal noch geht es über die volle Distanz rund: Der Ironman Western Australia in Busselton an diesem Wochenende ist das letzte große Langdistanzrennen in diesem Kalenderjahr. In Mareen Hufe, Till Schramm und Konstantin Bachor wollen gleich drei deutsche Elite-Starter dabei sein.

Von > | 1. Dezember 2016 | Aus: Szene

Konstantin Bachor | Konstantin Bachor

Konstantin Bachor

Foto > Frank Wechsel / spomedis

Spät im Jahr setzt Mareen Hufe auf Angriff. Nur drei Wochen, nachdem sie beim Ironman Malaysia hinter ihrer Landsfrau Diana Riesler Zweite wurde, hat die Deutsche sich schon wieder einen Ironman auferlegt: Beim Ironman Western Australia in Busselton will Hufe den nächsten Coup landen. Einfach wird das aber nicht.

Spätes Rennen, starkes Feld

Vor allem zwei Konkurrentinnen stechen auf der Startliste hervor: Die Australierin Melissa Hauschildt hat in Busselton nicht nur ein halbes Heimspiel, sondern in diesem Jahr mit Siegen unter anderem beim Ironman in Frankfurt und auf der Halbdistanz in Wiesbaden auch nachgewiesen, wie stark sie wieder in Form ist. Auch wenn sie bei den Ironman-Weltmeisterschaften auf Hawaii vorzeitig ausstieg, geht die Australierin in Busselton als Favoritin an den Start. In Sarah Piampiano (USA) ist dort zudem die Vorjahressiegerin am Start, die Mareen Hufe im vergangenen Jahr durch einen starken Marathonlauf auf den zweiten Rang verwies. Auch die Schwedin Asa Lundstrom könnte Hufe gefährlich werden, ebenso wie Laura Siddall (GBR), die wie Hufe vor drei Wochen noch in Malaysia am Start stand und dort zweieinhalb Minuten hinter der Deutschen Dritte wurde.  Elisabeth Gruber (AUT) und Lisa Roberts (USA) könnten ebenfalls um vordere Platzierungen mitmischen.

Vorjahressieger Luke McKenzie fehlt auf Seiten der Männer zwar, ein ordentliches Männerfeld findet sich in Busselton aber trotzdem zusammen. Denis Chevrot (FRA), Terenzo Bozzone (NZL), Andy Potts (USA), Jeff Symonds (CAN), Clayton Fettell (AUS), Alberto Casadei (ITA), Nick Kastelein (AUS), Esben Hovgaard (DEN), Patrick Evoe (USA) und Jan van Berkel (SUI) könnten an guten Tagen allesamt in den Kampf um Topplatzierungen eingreifen. Diesem Feld wollen sich zwei Deutsche stellen: Der Kölner Till Schramm und der Niedersachse Konsantin Bachor haben für das Saisonfinale in Australien gemeldet.

Grohmann in Kolumbien

Über die halbe Distanz geht es parallel im kolumbischen Cartagena zur Sache. Dort will sich Katharina Grohmann unter anderem mit Helle Frederiksen (DEN), Lauren Goss und Rebeccah Wassner (beide USA) messen. Bei den Männern gehören Jarrod Shoemaker, Matt Hanson (beide USA), Paul Matthews (AUS) und Daniel Fontana (ITA) zu den Favoriten.