Steffen Justus beendet in Bahrain seine Profi-Karriere

Der Ironman 70.3 Bahrain soll Steffen Justus' Abschiedsrennen werden. Der 34-jährige Jenaer hat erklärt, nach dem Rennen am 10. Dezember seine Profi-Karriere zu beenden und einen Job im Triathlonverband anzustreben.

Von > | 21. November 2016 | Aus: Szene

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Foto > Jo Kleindl / DTU

18 Jahre lang, hat er selbst gezählt, war Steffen Justus aktiver Teil der deutschen Triathlon-Nationalmannschaft, doch ein 19. Jahr soll es nicht geben. Der 34-Jährige, der aus Jena stammt und am Bundesstützpunkt in Saarbrücken heimisch geworden ist, wird seine Profi-Karriere nach dem Ironman 70.3 Bahrain am 10. Dezember beenden - das erklärte Justus am Wochenende auf seiner Facebook-Seite, nachdem er im August rund um seine Ironman-70.3-Premiere in Wiesbaden, die er mit Rang fünf respektabel abschloss, noch angekündigt hatte, im kommenden Jahr weiterhin in der World Triathlon Series starten zu wollen. Nun das Umdenken: "Ich werde zum Ende des Jahres meine Karriere beenden und als Bundessichtungstrainer im Team der Deutschen Triathlon Union anfangen", erklärte Justus.

Justus hat in seiner Triathlon-Karriere einmal an den Olympischen Spielen teilgenommen und wurde 2010 Vizeweltmeister in der World Triathlon Series. Im Jahr 2012 gewann er das WM-Serien-Rennen in Sydney. Schon 2008 und 2009 hatte der Sohn des früheren Leichtathleten Klaus-Peter Justus zudem einen Abstecher in den Marathonsport gewagt. Seine Bestzeit stellte er mit einer Zeit von 2:18:44 Stunden in Frankfurt am Main auf.