Van Vlerken triumphiert in Neuseeland erneut

Die Vorjahressieger haben ihre Erfolge wiederholt: Dougal Allan und Yvonne van Vlerken haben sich bei der Challenge Wanaka erneut durchgesetzt und dabei für neue Streckenrekorde gesorgt. Für Per Bittner und Julia Viellehner lief es nicht rund.

Von > | 19. Februar 2017 | Aus: SZENE

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Der Rennverlauf ähnelte für van Vlerken dem im vergangenen Jahr: Zwar noch mit Rückstand auf Emma Bilham (SUI) aus dem an diesem Tag mit maximal 17 Grad Celsius sehr frischen Wasser gestiegen, übernahm van Vlerken auf dem Rad gemeinsam mit Laura Siddall (GBR) die Initiative und setzte sich gemeinsam mit der Britin deutlich von der Konkurrenz ab: Mehr als eine Viertelstunde Vorsprung erfuhren sich die beiden schnellsten Damen auf Bilham, wobei Siddall den zweiten Wechsel rund eine halbe Minute vor Yvonne van Vlerken erreichte. Die Niederländerin war im vergangenen Jahr deutlich schneller gelaufen als die Britin - diesmal aber wurde es auch im Marathonlauf aber deutlich knapper. Van Vlerken erlief sich zwischenzeitlich zwar ein Polster von rund zwei Minuten auf die Britin, die aber steckte nie auf und kam der Spitzenreiterin auf den letzten Kilometern immer näher.

Zum Sieg reichte es für Siddall am Ende trotzdem nicht - immerhin trieb sie van Vlerken mit ihrer Hartnäckigkeit aber zu einer neuen Streckenrekordzeit von 9:15:44 Stunden. Siddall selbst wurde in 9:16:11 Stunden Zweite, Emma Bilham folgte ihr als Dritte mit über 14 Minuten Rückstand. Die Deutsche Simone Maier wurde in 10:03:06 Stunden Fünfte, Julia Viellehner hatte das Rennen nach dem Schwimmen aufgegeben. "Mein Körper ist einfach nicht für die Kälte gemacht", kommentierte Viellehner im Anschluss.

Bittner setzt auf den zweiten Anlauf

Auch für Per Bittner lief es nicht rund. Der Lebensgefährte von Yvonne van Vlerken gab das Rennen nach der Halbmarathonmarke auf und kündigte einen neuen Langdistanz-Angriff für den Ironman Neuseeland in zwei Wochen an. Das Rennen entschied erneut der Kiwi Dougal Allan für sich, der bei seinem Sieg gleich zwei neue Rekorde aufstellte: Allan verbesserte in 4:27:37 Stunden sowohl seinen eigenen Rekord für den Radsplit beim Rennen in Wanaka, als auch den Gesamt-Streckenrekord auf 8:26:38 Stunden. Damit gewann er das Rennen mit über fünf Minuten Vorsprung vor seinem Landsmann Mike Philipps und dem Australier Luke Bell.