Wild gewinnt auch in Taiwan, Raelert steigt aus

Ruedi Wild ist in Fahrt: Der Schweizer hat auch das Ironman-70.3-Rennen in Taiwan für sich entschieden. In Mexiko setzte sich Tim Don durch.

Von > | 20. März 2017 | Aus: SZENE

Ruedi Wild bei der Ironman-70.3-WM 2016 (Archivbild)

Ruedi Wild bei der Ironman-70.3-WM 2016 (Archivbild)

Foto >Fabian Fiedler / spomedis

Nur eine Woche nach seinem Sieg beim Ironman-70.3-Rennen auf den Philippinen hat Ruedi Wild in Taiwan nachgelegt: Beim Ironman 70.3 in Taitung hat sich der Schweizer, der bei den Ironman-70.3-Weltmeisterschaften 2016 Dritter geworden war, souverän den Sieg gesichert. Wild hatte beim Schwimmen mit der Spitzengruppe um Timothy O'Donnell (USA) mitgehalten und prägte auch auf dem Rad das Geschehen zusammen mit O'Donnell, Sven Riederer (SUI) und Michael Raelert von vorne. Beim Laufen entschied er das Rennen dann erneut zu seinen Gunsten: In 1:14:32 Stunden rannte Wild den mit Abstand schnellsten Halbmarathon des Tages und gewann mit fast drei Minuten Vorsprung vor O'Donnell und über sechs Minuten vor Sven Riederer. Michael Raelert gab beim Laufen wegen Magenproblemen und Krämpfen auf, Johannes Moldan wurde als bester Deutscher Zehnter. Das Rennen der Frauen gewann die Chilenin Barbara Riveros Diaz ebenfalls dank überlegener Laufleistung vor der Tschechin Radka Kahlefeldt. Mariya Shorets (RUS) wurde Dritte, die Schweizerin Anna Eberhardt Vierte.

Erfahrung schlägt Jugend

Beim Ironman 70.3 Campeche in Mexiko hat parallel der Brite Tim Don einen Heimerfolg des erst 22-jährigen Mexikaners Mauricio Mendez verhindert. Der Brite brummte dem jungen Mexikaner, der amtierender Xterra-Weltmeister ist und an diesem Wochenende nicht sein bestes Rennen erlebte, auf den 90 Radkilometern acht Minuten auf. Beim Laufen konnte der frühere Kurzdistanz-Weltmeister Don es dann vergleichsweise ruhig angehen und sicherte seinen Sieg souverän vor Cody Beals und Trevor Wurtele (beide CAN) ab, Mendez wurde Vierter. Und auch bei den Frauen klappte es nicht mit dem Heimerfolg: Die Mexikanerin Cecilia Perez musste der Kanadierin Heather Wurtele den Vortritt lassen - das mit zehn Minuten Abstand zwischen der Erst- und Zweitplatzierten aber sehr deutlich. Dritte wurde Allison Linnell (USA), Celine Schärer (SUI) und die Deutsche Annett Finger landeten auf den Rängen acht und neun.

Einen kanadischen Sieger gab es außerdem auch in Puerto Rico: Beim dortigen Ironman-70.3-Rennen gewann Taylor Reid vor den Amerikanern Andy Potts und Ben Kanute. Alicia Kaye (USA) entschied die Frauenkonkurrenz vor Stephanie Roy (CAN) und Helle Frederiksen (DEN) für sich.