"Ziel ist eine konstante Rad-Lauf-Performance"

Mit einem ausgeglichenen Rennen ohne Spitzen auf dem Rad will sich Nils Frommhold seine Konkurrenz beim Ironman 70.3 Rügen vom Leib halten.

Von > | 9. September 2017 | Aus: SZENE

Nils Frommhold vor dem Start des Ironman 70.3 Rügen.

Nils Frommhold vor dem Start des Ironman 70.3 Rügen.

Foto >Alexander Siegmund

Du hast lange im Höhentrainingslager trainiert und hast vor zwei Wochen in Zell am See ein Rennen gemacht, mit dem du zufrieden warst. Wie ist es seitdem für dich gelaufen?
Nach fünf Wochen Training kommt natürlich erst einmal eine ruhigere Phase. Zell am See hat bis zum zweiten Wechsel sehr gut geklappt, danach habe ich mir etwas Energie aufgehoben und hoffe natürlich, dass hier am Wochenende noch mehr geht. Seit dem Rennen habe ich nicht mehr viel trainiert, sondern habe nur noch einige Spitzen gesetzt. Der nächste richtig große Trainingsblock kommt dann wieder in den Wochen nach Rügen.

Am Wochenende sind einige starke Athleten an der Startlinie. Wie sieht deine Taktik für das Rennen aus?
Nils Frommhold: Für mich ist es wichtig, ein gutes und konstantes Rennen zu machen. Ich möchte mich immer dort befinden, wo es um den Sieg geht und mein eigenes Ding durchzuziehen. Wichtig wird sein, vor allem auf dem Rad ein gleichmäßiges Rennen ohne Spitzen zu fahren, um dann einen richtig guten Lauf dranhängen zu können. Wenn der Plan so funktioniert, denke ich, dass ich sehr gute Karten für Sonntag habe.

Inwieweit erhoffst du Dir aus dem Rennen noch Erkenntnisse in Hinblick auf auf Hawaii?
In Hinblick auf Hawaii weniger, wohl aber was den Effekt des Höhentrainingslagers angeht. Ich habe bewusst ein Rennen direkt im Anschluss und jetzt zwei Wochen später gewählt, weil das die beiden Zeitpunkte sind, die am erfolgsversprechendsten sind. Von daher hoffe ich, dass ich Rückschlüsse ziehen kann, ob man sich mit dem Effekt in Zukunft mit einem derartigen Reiz auf die großen Rennen vorbereiten kann.