Karten auf den Tisch: Meine Umfänge

Noch 10 Tage sind es bis zur Premiere des Ironman Hamburg. Unser Herausgeber Frank Wechsel outet sich endlich – mit seinen Trainingsumfängen.

Von > | 3. August 2017 | Aus: TRAINING

Trainingslager - nicht unter Palmen, aber zwischen Strandkörben: Auf der Nordseeinsel Föhr hat sich Frank Wechsel für den Ironman Hamburg fit gemacht.

Trainingslager - nicht unter Palmen, aber zwischen Strandkörben: Auf der Nordseeinsel Föhr hat sich Frank Wechsel für den Ironman Hamburg fit gemacht.

Foto >Silke Insel / spomedis

Radfahren: Immer schneller

Bikefitting: So fing im vergangenen November alles an. Zehn Monate später sind wir um noch viele Erkenntnisse mehr reicher. Und auch die Waden sind inzwischen definiert und rasiert.

Bikefitting: So fing im vergangenen November alles an. Zehn Monate später sind wir um noch viele Erkenntnisse mehr reicher. Und auch die Waden sind inzwischen definiert und rasiert.

Foto >Daniel Eilers / spomedis

Auf dem Rad stehen seit September rund 7.500 Kilometer zu Buche. Das Radfahren war die Disziplin mit den meisten neuen Erfahrungen für mich – zum Beispiel bei den umgerechnet rund 3.000 Rollenkilometern, die ich im Winter und Frühjahr absolviert habe. Oder die vielen neuen Optionen, die das wattgesteuerte Training mit sich bringt. Vor allem aber die Erkenntnis, dass es nicht nur auf die Power in den Beinen ankommt, sondern dass es sich auch lohnt, an der Optimierung der Biomechanik und Aerodynamik zu arbeiten. Gerade dafür habe ich viel Zeit investiert, die den einen oder anderen Trainingskilometer gespart hat. 

Die Optimierung der Aerodynamik und die Erkenntnis, dass Intensitäten wichtiger sind als Umfänge, hat auch dazu geführt, dass ich im Training so schnell wie nie unterwegs war bzw. geworden bin. War ich bei den 482 Februar-Kilometern noch mit 28,6 km/h unterwegs, so betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den 1.420 Juli-Kilometern satte 35,4 km/h – ich hätte nie gedacht, dass das möglich wäre.