Beiträge zu Zahlen
Kienle vor Alexander und Jacobs, Raelert Sechster
Im dritten Jahr des Kona Pro Rankings der World Triathlon Corporation thront erstmals ein deutscher Ironmanprofi an der Spitze der Qualifikationsliste für den Ironman Hawaii. Sebastian Kienle führt die aktuelle Wertung an, obwohl der amtierende Ironman-70.3-Weltmeister noch nicht einmal in die Saison eingestiegen ist. Mindestens 13 weitere Deutsche haben die Chance, am 12. Oktober auf Big Island dabei zu sein.
Cave an der Spitze, Tajsich und Hufe mischen vorn mit
Noch sind fast vier Monate und viele Wettkämpfe Zeit, um Punkte für das Kona Pro Ranking 2013 zu sammeln. Dennoch lohnt sich schon jetzt ein Blick auf die lange Liste, die in den nächsten Wochen allerdings noch kräftig durcheinandergewirbelt werden dürfte. Derzeit würden Sonja Tajsich und Mareen Hufe die deutschen Farben in Kona hochhalten.
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World Triathlon Series erzielt TV-Rekord
Die ITU World Triathlon Series bleibt in Sachen Medienpräsenz weiter auf Erfolgskurs. Das hat eine unabhängige Nutzungsanalyse des Dienstleisters IFM Sports ergeben. Demnach flimmerte 2012 zum ersten Mal mehr als 1.000 Stunden Triathlon-Action in mehr als 160 Ländern über die Bildschirme. Die olympischen Triathlonrennen von London sollen weltweit insgesamt mehr als zehn Millionen Menschen mitverfolgt haben.
Vier Siege und viele Podiumsplätze
56 Ironmantitel wurden 2012 vergeben. Vier davon gingen an deutsche Profis. Im inoffiziellen Nationenranking liegen Faris Al-Sultan und Co. damit auf dem fünften Rang. Sonja Tajsich und Horst Reichel haben in Cozumel und Busselton für die beiden letzten Podiumsplätze des Jahres gesorgt. Unangefochten an der Spitze liegen die US-Athleten, die mehr als ein Drittel aller möglichen Siege einfuhren.
Alle deutschsprachigen Finisher
Bayern vor Baden-Württemberg und NRW
Fast ein Viertel der 162 deutschen Hawaiistarter kommt aus Bayern, dem größten der 16 Landesverbände der DTU. Dahinter folgen mit Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen zwei weitere Schwergewichte. Die Top5 im Ranking der Bundesländer komplettieren Hessen und Rheinland-Pfalz. Nur der Bremer Verband stellt in diesem Jahr keinen Athleten.
Fünf Deutsche und drei Schweizer qualifiziert
Nur noch vier Ironman und fünf 70.3-Rennen - dann steht fest, welche 83 Profiathleten am 13. Oktober am Pier von Kailua-Kona um die WM-Krone im Ironman kämpfen dürfen. 15 Slots sind noch zu haben - bei der Ironman U.S. Championship in New York haben sich Jordan Rapp, aber auch der Deutsche Markus Thomschke am Wochenende in eine gute Ausgangsposition gebracht.
1 bis 56: Die Startnummern
Sieben Deutsche über dem Strich
Zwei Monate vor dem Ende der ersten Qualifikationsperiode haben sich die deutschen Ironmanstars im Kona Pro Ranking eine gute Ausgangslage verschafft. Andreas Raelert genügte das Rennen in St. Pölten für den Sprung auf Platz drei. Andreas Böcherer, Sebastian Kienle und Michael Raelert büßten zwar Plätze ein, bleiben aber - wie auch Faris Al-Sultan - über dem ominösen Strich.
Alexander klar vorn, Raelert auf Kurs Hawaii
Sechs Monate vor dem Ironman Hawaii liegt der Australier Craig Alexander weiter unangefochten an der Spitze des Kona Pro Rankings. Mit Timo Bracht und Andreas Raelert behaupten sich gleich zwei deutsche Profis unter den Top 5. Auch Sebastian Kienle und Michael Raelert wären nach dem jetzigen Stand am 13. Oktober in Kona dabei. Bei den Frauen bleibt Sonja Tajsich als Zwölfte auf Kurs.












