Bazlen siegt in Wallisellen, Frommhold Sechster

Zweiter Saisonstart, erster Erfolg: Mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg endete Svenja Bazlens Sonntags-Abstecher zum Wallisellen Triathlon. Vier Wochen nach ihrem zweiten Platz beim Ironman 70.3 San Juan gewann die Tübingerin mühelos die vierte Auflage des traditionsreichen Kurzsprints in der Schweiz.

Von > | 15. April 2013 | Aus: SZENE

Svenja Bazlen | Wallisellen Triathlon 2013

Wallisellen Triathlon 2013

Foto >Ruben Elstner

Bazlen hatte das vom Schweizer Topathleten Sven Riederer mitorganisierte Rennen schon 2010 (Premiere) und 2011 gewonnen. So schnell wie dieses Mal war die 29-Jährige aber noch nie. Nur etwas mehr als 48 Minuten brauchte sie für 600 Meter Beckenschwimmen, 15 Radkilometer mit Windschattenfreigabe und vier Laufkilometer. Schon nach dem Schwimmen lag Bazlen in Führung. Aus 15 Sekunden Vorsprung machte sie trotz gemeinsamer Nachführarbeit der Verfolgerinnen, darunter die Schweizerin Daniela Ryf, beim Radfahren eineinhalb Minuten. Dass Bazlen auch beim Laufen die Tagesschnellste war, hatte letztlich nur noch statistischen Wert. Ryf musste sich im Finish um Platz zwei etwas überraschend ihrer Landsfrau Jolanda Annen beugen.

Bei den Männern wehrte Sven Riederer schon zum vierten Mal den Angriff der jungen Wilden aus dem eigenen Lager ab. In einem packenden Zielspurt setzte er sich trotz gerade überstandener Krankheit gegen Florin Salvisberg durch. Ruedi Wild holte sich den dritten Podestplatz. Nils Frommhold verspielte mit der siebten Laufzeit eine bessere Platzierung. Der Potsdamer wurde knapp eine Minute hinter Riederer Sechster.