Gómez will WM-Gold weiter versilbern

Kurzdistanz-Weltmeister Javier Gómez geht am Wochenende auf die Jagd nach dem nächsten Saisonsieg. Beim Beijing International Triathlon könnte der Spanier zudem sein Preisgeldkonto weiter aufstocken. Die Veranstalter haben Gómez und ein Dutzend weiterer Kurzdistanzprofis mit der Aussicht auf eine fürstliche Prämie ins Reich der Mitte gelockt.

Von > | 20. September 2013 | Aus: SZENE

Javier Gomez | Javier Gomez

Javier Gomez

Foto >Janos Schmidt / triathlon.org

Javier Gómez dürfte einer von wenigen Triathlonprofis sein, die von dem, was sie mit ihren Erfolgen verdienen, sehr gut leben können. Vermutlich auch nach seiner Karriere als Leistungssportler. Mit knapp 180.000 US-Dollar belohnte die International Triathlon Union (ITU) Gómez' Erfolge in der World Triathlon Series 2013, die am vergangenen Wochenende in London zu Ende ging. Dazu strich der 30-Jährige zwei Wochen vor seinem Coup gegen die favorisierten Brownlee-Brüder noch 100.000 Dollar für den zweiten Sieg beim Hy-Vee Triathlon in Des Moines (USA) ein. Auch in Barcelona, wo der nun dreifache Weltmeister in diesem Jahr auch noch den ETU-EM-Titel über die Mitteldistanz holte, dürfte er nicht mit leeren Händen nach Hause gereist sein. Gómez ist zweifellos einer der Spitzenverdiener im internationalen Triathlonzirkus. Dass das seinen Preis hat, weiß der erfahrene Galicier längst.

Gómez gegen Mola, Nordén gegen Groff

Statt seinen hart erkämpften WM-Titel in London oder seiner galicischen Heimat ausgiebig zu feiern und sich von den Reisestrapazen einer langen Saison zu erholen, ist Gómez einer lukrativen Einladung nach China gefolgt. 100.000 US-Dollar Preisgeld schütten die Veranstalter des Beijing International Triathlon dort für die schnellsten der Topathleten aus. Neben dem amtierenden Weltmeister werden im Rennen der Männer auch der WM-Dritte Mario Mola (ESP), die US-Amerikaner Greg Bennett, Brian Fleischmann und der Vorjahreszweite Matt Reed am Start stehen. Bei den Frauen kämpfen rund um den Quing Long Lake Park vor den Toren Pekings Vorjahressiegerin Sarah Groff (USA), die schwedische Olympia-Zweite Lisa Nordén, Laura Bennett (USA), Carolina Routier (ESP), die Neuseeländerin Joanna Lawn und Gómez' deutsche Freundin Ricarda Lisk um das größte Stück vom Preisgeldkuchen.