Klamer und Murray siegen, Schomburg stark

Der WM-Fünfte und Sieger des Hamburg Triathlons von 2012, Richard Murray, hat im heimischen Kapstadt seinen ersten Saisonsieg eingefahren. DTU-Junior Jonas Schomburg wurde glänzender Sechster. Das Rennen der Frauen ging an die Niederländerin Rachel Klamer.

Von > | 18. Februar 2013 | Aus: SZENE

_MG_8244_NEU2 | Richard Murray

Richard Murray

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Das Rennen in der südafrikanischen Metropole war zumindest bei den Männern fast eine Kopie des Vorjahres. Schwimmspezialist Henri Schoeman setzte sich - wie schon 2012 - auf den 750 Schwimmetern sofort an die Spitze und gab diese auch bis zum ersten Wechsel nicht wieder her. Fast eine halbe Minute schwamm Schoeman heraus. In der Führungsgruppe, die sich danach erwartungsgemäß bildete, saß neben Vorjahressieger Richard Murray auch ein Deutscher. Anstelle von Daniel Unger aber der 19-jährige Youngster Jonas Schomburg. Der Sohn des früheren DTU-Kaderathleten Arnd Schomburg mischte gleich in seinem ersten Rennen in der Eliteklasse mutig mit. Auf den finalen fünf Laufkilometern konnte der Junior ganz vorn zwar nicht mehr mithalten - am Ende waren aber nur fünf seiner Konkurrenten schneller. Ein starkes Debüt. Sogar den U23-Weltmeister von 2011, Matthew Sharp, und den Österreicher Alois Knabl, 2010 noch Bronzemedaillengewinner bei den Summer Youth Olympics von Singapur ließ Schomburg hinter sich. Richard Murray sicherte sich nach gut 53 Minuten ungefährdet den ersten Titel der nacholympischen Saison. Wian Süllwald und Schoeman komplettierten den Dreifachsieg der Gastgeber.

Klamer zu stark für Roberts

Im Rennen der Frauen musste sich Vorjahressiegerin Carlyn Fisher dieses Mal mit einem Podiumsplatz zufrieden geben. Zu stark präsentierten sich ihre Landsfrau Kate Roberts und die Niederländerin Rachel Klamer. Beide waren im August bei den Olympischen Spielen von London am Start. Nach dem Schwimmen, das Roberts nach exakt zehn Minuten für sich entschied, schafften sieben der 13 gestarteten Athletinnen den Sprung in die Spitzengruppe. Da keine davon einen Vorstoß wagte, musste die Entscheidung auf der Laufstrecke fallen. Klamer hatte am Ende die besten Beine und schnappte so der sechs Sekunden langsameren Kate Roberts den Heimsieg weg. Die jungen Österreicherinnen Theresa Moser und Julia Hauser kamen auf die Plätze neun und elf.