"Am Sonntag kann Großes passieren"

Bei der Pressekonferenz der Profis schwärmten die Stars von der Atmosphäre, sprachen über Zeltplätze, Küken, freiwillige Qualen und Schwimmabzeichen. Wir haben die Stimmen der Stars.

Von > | 11. Juli 2013 | Aus: SZENE

Pressekonferenz in Roth | Stelldichein der Profis: Die Pressekonferenz in der Kulturfabrik.

Stelldichein der Profis: Die Pressekonferenz in der Kulturfabrik.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Das sagten die Triathlonprofis bei der Pressekonferenz zur Challenge Roth 2013:

 

Belinda Granger (AUS)

"Obwohl es mein letztes Rennen hier als Triathlonprofi sein wird, werde ich immer mit der Challenge verbunden bleiben und als Helferin wieder kommen. Das ist mein zehnter Start hier und das ist ein guter Grund, als Profi aufzuhören. Aber Roth bleibt einfach das beste und größte Rennen im Triathlonsport. Es ist unmöglich, hier kein Lächeln auf den Lippen zu haben, egal wie sehr man leidet.“

Julia Gajer (GER)

„Meine dritte Langdistanz, das dritte Mal in Roth. Ich denke, das sagt alles. Die Konkurrenz wird jedes Mal größer. Bei den erfahrenen Mädels fühle ich mich in diesem Jahr wie das Küken, das spornt mich aber an. Meine Vorbereitung war komplett auf dieses Rennen ausgerichtet, ich bin selbst sehr gespannt und freue mich auf Sonntag!“

Sonja Tajsich (GER)

„Ich hoffe, ich bin ganz nah dran am ersten Challenge-Sieg. Ich will hier die Nase vorn haben, bin sehr fokussiert und hoffe, dass es diesmal klappt. Mein Marschplan lautet wie immer: Den Schwimmrückstand möglichst klein halten, auf dem Rad Vollgas und beim Laufen möglichst alle einsammeln.“

Yvonne Van Vlerken (NED)

„Mein Herz war immer in Roth auch wenn ich in den letzten jahren woanders gestartet bin. Es fühlt sich an, wie eine deutsche Heimat. Ich bin so froh, wieder dabei zu sein. Es wird schwer, hier zum dritten Mal zu gewinnen. Die beste Tagesform entscheidet wohl, wir sind alle so nah beieinander.“

Caroline Steffen (SUI)

„Ich habe so viel über Roth gehört, deshalb bin ich hier. Ich möchte Teil dieser Geschichte sein. Roth hat eine schnelle Strecke - ich freue mich darauf, mich mit den Wahnsinnszeiten von Chrissie Wellington und anderen zu vergleichen.“

Dirk Bockel (LUX)

„Schon als kleiner Junge war ich hier Zelten und habe mir das Rennen angeguckt. Ich bin sogar im Winter im Schnee schon die Strecke abgefahren, das zeigt vielleicht, wie motiviert ich bin! Ich möchte meine Bestzeit von 8:11 Stunden unterbieten. Ich bin fit und hoffe, dass ich einen Supertag erwische. Dann wird es bestimmt was mit dem Podium.“

Maik Petzold (GER)

„Kraichgau war ja nur die Hälfte der Distanz. Roth ist immer noch ein riesengroßes Abenteuer für mich. Mein Vater war hier 1993 dabei und ich dachte damals, wie kann man sich freiwillig so quälen. Ich habe nie gedacht, dass ich das jemals selber machen werde. Nur bin ich hier und wir werden sehen, was dabei herauskommt.“

Dylan McNeice (NZL)

„Die Langdistanz ist noch eine neue Welt für mich. Ich hätte die Challenge-Rennen in Taiwan und Wanaka lieber nicht gewinnen sollen, dann wäre der Druck hier etwas geringer. Aber ich freue mich, dazu zu gehören. Bisher war noch kein Kiwi auf der Langdistanz unter acht Stunden. Vielleicht schaffe ich das ja am Sonntag.“

Timo Bracht (GER)

„Die Saison ging bisher ein bisschen auf und ab, wie eine Welle. Ich hoffe, diese Welle bricht jetzt am Sonntag. Ein Challenge-Sieg fehlt mir noch, aber mir ist vor allem dieses besondere Rennen sehr, sehr wichtig. Roth hat so viel für den Sport getan, dass kann man gar nicht an einer Marke messen. Das Rennen wird sich sicher zweiteilen. Hier sind ein paar dabei, die haben das goldene Schwimmabzeichen und einige nur Silber und Bronze. Ich hoffe, dass wir in der zweiten Gruppe noch das Führungskajak sehen können. Ich werde mein Rennen machen und nicht zu viel nach links oder rechts schauen. Dann kann am Sonntag etwas Großes passieren.“

James Cunnama (RSA)

„Letztes Jahr hatte ich einen fast perfekten Tag, das hat man nicht oft. Das Rennen wird sich diesmal ganz anders entwicklen, die starken Schwimmer werden mir etwas Druck nehmen. Hauptsache, am Ende stehe ich ganz vorn. Einen Titel zu verteidigen ist schwerer als ihn zu gewinnen. Ich fühle mich aber wirklich gut. Ich bin fitter und stärker als letztes Jahr.“