Celine Schärer Zweite bei Höhenmeter-Odyssee

Wem eine gewöhnliche Langdistanz nicht anspruchsvoll genug ist, der sollte sich den Embrunman in den französischen Alpen im Kalender anstreichen. Dort gilt es mehr als 4.000 Höhenmeter zu bewältigen - ein Unterfangen, das selbst gestandene Triathlonprofis wie Celine Schärer, Marcel Zamora oder James Cunnama an ihre Grenzen brachte.

Von > | 16. August 2013 | Aus: SZENE

Celine_Schärer | Celine Schärer wechselt erfolgreich von der Kurzstrecke auf die Langdistanz (Archivbild)

Celine Schärer wechselt erfolgreich von der Kurzstrecke auf die Langdistanz (Archivbild)

Foto >Jon Sato

Nachdem im Frauenrennen die ehemalige Kurzdistanzlerin Celine Schärer aus der Schweiz nur wenige Wochen nach ihrer Langdistanzpremiere in Zürich das Wasser des Plan d'eau d'Embrun inmitten der Führungsgruppe verließ, musste sie auf der Rad- und Laufstrecke nur der französischen Seriensiegerin Jeanne Collonge den Vortritt lassen. Im Ziel verzeichnete Collonge nach fast elf Stunden Rennzeit einen Vorsprung von knapp 25 Minuten auf Schärer, die bei ihrer zweiten Langdistanz erneut den zweiten Platz belegte. Abgeschlagen auf Platz drei landete mit 30 Minuten Rückstand auf Collonge die Irin Eimear Mullan mit einer Zeit von 11:27:29 Stunden. Annika Seeg aus Sindelfingen wurde nach 13:07:19 Stunden als Neunte beste Deutsche.

Auch im Männerrennen gab es wenig Überraschungen. Bereits kurz nach dem Start übernahm der Spanier Marcel Zamora Pérez, Dritter des Ironman Nizza 2011, die Führung und deutete mit dem schnellsten Radsplit des Tages an, dass für ihn nur die Wiederholung seiner bislang drei Embrunman-Siege zählt. Der Roth-Zweite James Cunnama, der auf Anraten seines Trainers Brett Sutton den Embrunman als harten Trainingswettkampf bestritt, musste sich mit mehr als 16 Minuten Abstand mit dem dritten Platz zufrieden geben. Bester Deutscher wurde der Agegrouper Alexander Nikolopoulos, der nach 10:43:15 Stunden den 8. Platz in der Gesamtwertung belegte.