Challenge verkündet Nacht-Triathlon in Bahrain

Mit einem Nachtrennen in Bahrain will die Challenge Family Ende November das Finale ihrer Triple Crown Series feiern. Ursprünglich sollte die Challenge Bahrain erst im Dezember stattfinden. Für einen ähnlichen Termin hatte Mitbewerber Ironman gestern ein eigenes 70.3-Event an gleicher Stelle angekündigt.

Von > | 9. Juni 2015 | Aus: SZENE

Challenge Bahrain 2014 - Challenge Women - 21

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Nach der Absage der Challenge Oman (tri-mag.de berichtete) muss die Challenge Family damit ein weiteres Mal umdisponieren. Das ursprünglich für Anfang Dezember angedachte Finale im Königreich Bahrain wurde etwas nach vorn, auf den 20. November, verlegt. Eine offizielle Begründung dafür wird in der Pressemeldung nicht genannt. Diese liegt allerdings auf der Hand, nachdem Ironman gestern Nachmittag angekündigt hatte, seine internationale Serie in den Mittleren Osten auszuweiten und der Ironman 70.3 Bahrain für den 5. Dezember terminiert wurde.

Meldestart am 11. Juni

"Wir sind sicher, dass wir mit dem Nachtrennen in Bahrain wieder einen neuen Standard im internationalen Triathlon setzen werden", sagt Zibi Szlufcik, Geschäftsführer der Challenge Family. Zugleich präsentierte Szlufcik im Spanier Mikel Calahorra einen neuen General Manager für das Rennen am Persischen Golf. Nach aktuellem Stand soll das Schwimmen bei einem der ersten Nachttriathlons der Welt während des Sonnenuntergangs stattfinden. Geradelt und gelaufen wird dann im Dunkeln. Für das zweiten Bahrain-Event unter Challengeflagge und die Premiere bei Nacht rechnet Szlufcik mit mehr als 1.000 Teilnehmern. Die Anmeldung soll schon am 11. Juni öffnen. Wer sich schnell entscheidet, bekommt einen Startplatz für 280 US-Dollar (knapp 250 Euro)

Bereits gestern Abend hatte die Challenge Family ein weiteres europäisches Rennen verkündet. Am letzten Juni-Wochenende 2016 (26. Juni) soll im irischen Galway die Premiere der Challenge Galway stattfinden. Geplant ist ein Rennen über die klassische Langdistanz, das die Athleten unter anderem über den sogenannten "Wild Atlantic Way" führt.