Cunningham kontert, Riveros rennt zum Sieg

Richie Cunningham hat als erster Australier den Ironman 70.3 im chilenischen Pucón gewonnen. Er setzte sich nach einer starken Aufholjagd gegen Lokalmatador Felipe Barraza und den Argentinier Mario De Elias durch. Im Rennen der Frauen bezwang die Chilenin Barbara Riveros ihre Landsfrau und Titelverteidigerin Valentina Carvallo.

Von > | 12. Januar 2015 | Aus: SZENE

Richie Cunningham 70.3 Texas | Richie Cunningham

Richie Cunningham

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Der Vorjahreszweite Felipe Barraza legte zu Beginn des Rennens des Tempo vor. Weder Cunningham noch Luke McKenzie konnten dem Chilenen am Lago Villarrica folgen, sodass die beiden Favoriten mit Rückstand auf die 90 Radkilometer gehen mussten. Dort spielte McKenzie seine Stärke aus und setzte sich nach knapp 50 Kilometern an die Spitze. Vorentscheidend absetzen, konnte sich der Ironman-Vizeweltmeister von 2013 aber nicht. So hatte Cunningham, der mit Abstand schnellste Läufer im Feld, keine Probleme damit, zunächst Barraza und kurz darauf auch seinen Landsmann zu stellen. Nach 3:59:33 Stunden stand der 41-jährige Altmeister als erster australischer Sieger des Ironman 70.3 Pucón fest. Barraza wurde wie im Vorjahr Zweiter. McKenzie verlor den Kampf ums Podium gegen den Argentinier Mario De Elias.

Hattrick zu Hause

Im Rennen der Frauen geriet der dritte chilenische Erfolg am Stück nur anfangs ein wenig ins Wanken. Doch Lauren Brandon (USA) konnte mit ihren zwei Minuten Vorsprung nach dem Schwimmen nicht viel anfangen und überließ das Feld schnell der zweifachen Siegerin Valentina Carvallo und Barbara Riveros. Die taten sich beim Radfahren nicht weh und ließen es auf eine Laufentscheidung ankommen. Hier hatte Riveros, die 2013 den ersten und einzigen Ironman 70.3 Berlin gewonnen hatte, die besseren Nerven und die schnelleren Beine. In 4:30:12 Stunden verhinderte sie den Hattrick ihrer Landsfrau, die eine Minute später als Zweite ins Ziel kam. Heather Jackson (USA) komplettierte das Podium.