Dreitz bärenstark, Frodeno auf Goldkurs

Nach knapp 92 von 113 Rennkilometern wird ein deutscher Sieg bei der Ironman 70.3 World Championship immer wahrscheinlicher. Andreas Dreitz führte das Feld zum zweiten Wechsel. Jan Frodeno hat sich Andreas Böcherer geschnappt und hält vor dem finalen Halbmarathon die besten Karten in der Hand. Sein vermeintlich härtester Konkurrenz Javier Gómez hat bereits mehr als fünf Minuten Rückstand.

Von > | 30. August 2015 | Aus: SZENE

Jan Frodeno | Jan Frodeno

Jan Frodeno

Foto >Jan Sägert / spomedis

Die deutschen Profis dominieren die Ironman 70.3 World Championship in Zell am See. Nach knapp zwei Schwimm- und 90 Radkilometern hat Andreas Dreitz sein Rad als Erster in die Wechselzone in Schüttdorf geschoben. Weniger als eine Minute dahinter folgten ihm Jan Frodeno und Andreas Böcherer. In dieser Reihenfolge machte sich das Trio auch auf die 21,1 Kilometer entlang des Zeller Sees. Bis auf den vierten Platz hat sich inzwischen Sebastian Kienle nach vorn geschoben. Ein Podiumsplatz ist für den 70.3-Weltmeister von 2012 und 2013 also noch drin - auch wenn er immer noch 3:16 Minuten hinter Dreitz liegt. Als Fünfter und Siebter schoben Michael Raelert und Nils Frommhold ihre Räder in die Wechselzone. Auch sie haben das Podium damit noch im Auge. Mehr als fünf Minuten hat der Weltmeister von 2014, Javier Gómez, beim Radfahren eingebüßt.

Ryf rockt Zell am See

Das Rennen der Frauen bleibt eine One-Woman-Show von Daniela Ryf. Mehr als drei Minuten liegt die Schweizerin vor der starken Anja Beranek, die ihren zweiten Platz tapfer gegen die US-Amerikanerin Alicia Kaye verteidigt.