Dreitz und Böcherer sprengen das Feld, Frodeno und Raelert stark

Die deutschen Männer haben bei der Ironman 70.3 World Championship in Zell am See das Kommando übernommen. Vor allem Andreas Böcherer und Andreas Dreitz drückten auf den ersten 30 Kilometern mächtig aufs Gaspedal. Jan Frodeno behielt das Duo im Auge während Javier Gómez schnell 30 Sekunden einbüßte und einige Plätze zurückfiel. Auch Sebastian Kienle musste Federn lassen.

Von > | 30. August 2015 | Aus: SZENE

Andreas Dreitz | Andreas Dreitz

Andreas Dreitz

Foto >Jan Sägert / spomedis

Das Radfahren bei der Ironman 70.3 World Championship gleicht einer Deutschen Meisterschaft mit internationaler Beteiligung. Ganz vorn setzen Andreas Dreitz und Andreas Böcherer den Rest des Felds unter Druck. Die einzigen, die dem Duo auf dem Weg zum Filzensattel folgen können, sind Jan Frodeno, Michael Raelert und Nils Frommhold. Das Trio hat auf dem Filzensattel allerdings schon etwas mehr als eine Minute auf Dreitz und Böcherer verloren. Javier Gómez überquerte den höchsten Punkt der Strecke als Siebter mit einem Rückstand von knapp eineinhalb Minuten. Eins der Opfer des Höllentempos von Andreas Dreitz ist Sebastian Kienle. Der Badener erreichte den höchsten Punkt der Strecke beim Kilometer 34,5 mit 3:23 Minuten Rückstand als Elfter.

Ryf ergreift die Initiative

Unterdessen hat Daniela Ryf im Rennen der Frauen das Kommando übernommen. An ihrem Hinterrad hat sich Anja Beranek festgebissen. Auch die US-Amerikanerin Alicia Kaye hält noch mit. Ironman-Vize-Europameisterin Julia Gajer hat als Achte schon einen Rückstand von rund zweieinhalb Minuten.