Gajer, Riesler und Hufe machen Kona fix

Ironman-Vize-Europameisterin Julia Gajer hat sich als Dritte im Kona Points Ranking für die Ironman-WM auf Hawaii qualifiziert. Auch Lanzarote-Siegerin Diana Riesler und die Weselerin Mareen Hufe sicherten sich auf Anhieb einen der 28 Profislots. Kristin Möller, Sonja Tajsich und Astrid Stienen müssen dagegen noch ein paar Wochen zittern.

Von > | 27. Juli 2015 | Aus: SZENE

Ironman Frankfurt 2015 - Laufen - 21 | Ironman European Championships 2015 - Laufen

Ironman European Championships 2015 - Laufen

Foto >Michael Rauschendorfer

Fast 10.000 Punkte hat Julia Gajer seit ihrem eindrucksvollen Rennen auf Big Island im Oktober 2014 gesammelt. Das reicht locker, um auch in diesem Jahr wieder zum erlauchten Kreis der vermutlich 40 Profifrauen zu gehören, die sich um die Kona-Krone streiten. Mehr Punkte haben lediglich Rachel Joyce (GBR) und Caroline Steffen (SUI) auf ihrem Konto. Daniela Ryf (SUI), Jodie Swallow (GBR) und Titelverteidigerin Mirinda Carfrae (AUS) hatten ihre Startplätze ohnehin in der Tasche. Diana Riesler schnappte sich den 15. der zunächst 28 zu vergebenen Slots. Mareen Hufe machte durch ihren dritten Platz beim Ironman Switzerland noch einen Sprung nach vorn. Auch sie kann damit für das Rennen am 10. Oktober planen. Knifflig wird es dagegen für Kristin Möller, Astrid Stienen und Sonja Tajsich. Das Trio liegt derzeit auf den Plätzen 42, 44 und 47 und braucht noch Punkte, um Ende August einen der sieben letzten Startplätze abzugreifen. Die beste Chance dazu bietet sich am übernächsten Wochenende bei den Ironman-70.3-Europameisterschaften in Wiesbaden.

Alpen-Quartett und US-Armada

Die Schweiz und Österreich schicken jeweils zwei Starterinnen zum Rennen des Jahres. Für die Eidgenossen kämpfen die aktuell alles überragende Daniela Ryf und Caroline Steffen um den Titel, Österreich will sich mit Ironman-Austria-Siegerin Eva Wutti und Lisa Hütthaler im Vorderfeld platzieren. Gleich acht Profis - und damit so viele wie keine andere Nation - gehen nach aktuellem Stand für die USA an den Start. Für Großbritannien machen sich immerhin sechs Athletinnen auf die Jagd nach dem Erbe von Chrissie Wellington.