Ironman 70.3 WM: Zweierpack in Zell am See

Die ersten Ironman-70.3-Weltmeisterschaften auf europäischem Boden finden am 30. August 2015 statt. Das gab die Ironman-Doppelspitze Andrew Messick und Thomas Dieckhoff auf einer Pressekonferenz in Salzburg bekannt. Mehr als nur ein WM-Warm-up soll der reguläre Ironman 70.3 Zell am See-Kaprun tags zuvor werden. Die Strecken wurden komplett überarbeitet.

Von > | 9. April 2014 | Aus: SZENE

Ironman 70.3 Zell am See - 03 | Ironman 70.3 Zell am See

Ironman 70.3 Zell am See

Foto >Jan Sägert / spomedis

Noch sind fast eineinhalb Jahre Zeit bis zur Ironman 70.3-WM 2015. Die Vorfreude in Zell am See ist aber jetzt schon riesig. "Wir sind überglücklich", jubelte Renate Ecker von "Zell am See-Kaprun Tourismus". Der Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer lobte das Organisationskomitee. Das habe bei der Bewerbung großartige Arbeit geleistet. Erst vor wenigen Tagen erfuhr man im Urlaubsort im Salzburger Land vom WM-Glück. Die Österreicher stachen in den beiden letzten Runden Nizza und Luxemburg aus. Die Planungen für das wahrscheinlich größte Sportereignis in der Geschichte Zell am Sees laufen schon seit Wochen auf Hochtouren. Die wichtigsten Eckdaten für Athleten und Zuschauer präsentierte Ironman-Europachef Thomas Dieckhoff an der Seite von CEO Andrew Messick auf einer Pressekonferenz in Salzburg.

Doppelpack

Und Dieckhoff hatte neben dem Termin eine Überraschung im Gepäck. Zum ersten Mal werden im Rahmen einer 70.3-Weltmeisterschaft zwei Rennen an einem Wochenende stattfinden. Das letzte August-Wochenende beginnt mit der vierten Auflage des Ironman 70.3 Zell am See-Kaprun. Am Sonntag kämpfen mehr als 2.000 Profis und Amateure um die WM-Titel. "Festival-Atmosphäre" erhofft sich Ironmanchef Messick von der Doppelveranstaltung. "Das Rennen wird auf jeden Fall einer der Höhepunkte unseres Rennkalender", ist Messick überzeugt.

Neue Höhenflüge

Geschwommen wird am WM-Wochenende wie gewohnt im Zeller See. Aus den zwei 45 Kilometer langen Radrunden haben die Organisatoren eine gemacht. Die führt vom Schwimmausstieg am Südufer des Zeller Sees über Bruck und Taxenbach zum Scharfrichter des Rennens, dem Anstieg am Hochkönig, dem mit knapp 1.300 Meter höchsten Punkt der Strecke. Über Maishofen geht es entlang des Sees und durchs Zentrum von Zell am See zurück in Richtung Wechselzone. An den zwei Laufrunden am Seeufer hat das Organisationsteam festgehalten. Wer die WM-Strecke testen will, kann das schon am 31. August 2014 tun, denn der neue Kurs soll schon bei der dritten Auflage des Rennens im Programm sein.