McKenzie und Jackson beim Kick-off in Chile

Beim Jahresauftakt der Ironman-70.3-Serie sind die Nord-, Süd- und Mittelamerikaner traditionell unter sich. Am kommenden Wochenende mischen sich erstmals zwei starke Australier unters Profifeld des Ironman 70.3 Pucón. An Luke McKenzie und Richie Cunningham dürfte am Fuße des Vulkans Villarrica auch kaum ein Weg vorbeiführen. Bei den Frauen kommt die Favoritin aus den USA.

Von > | 8. Januar 2015 | Aus: SZENE

Luke McKenzie Hawaii 2014 | Luke McKenzie bei der PK vor dem Ironman Hawaii 2014

Luke McKenzie bei der PK vor dem Ironman Hawaii 2014

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Wirklich zufrieden dürfte Luke McKenzie mit seiner Saison 2014 nicht gewesen sein. In Roth trudelte er als Zehnter über den Zielstrich, auf Hawaii wurde er im Jahr nach seinem überraschenden zweiten Platz gar nur 15.. Den einzigen Podiumplatz der Saison fuhr der 33-Jährige im November bei der Challenge Laguna Phuket ein. Privat war das Jahr für den Australier dafür umso erfolgreicher. Im Mai brachte seine Freundin Beth Gerdes Töchterchen Wynne zur Welt. 2015 soll für McKenzie auch sportlich wieder die Sonne scheinen. Ein gelungener Saisonauftakt beim Ironman 70.3 Pucón könnte dabei helfen. Danach stehen neben der Challenge Triple Crown in Dubai, Oman und Bahrain auch der Ironman 70.3 St. Croix, der Ironman Cairns und der Ironman Hawaii in seinem Rennkalender.

Aussie-Doppel auf Titeljagd

Um sich sicher für Hawaii zu qualifizieren, braucht McKenzie allerdings schon in Chile ein gutes Ergebnis. Denn so bequem wie nach dem Ironman-Vizeweltmeistertitel wird das Unterfangen Kona in diesem Jahr sicher nicht. Am Lago Villarrica trifft er unter anderem auf seinen laufstarken Landsmann Richie Cunningham, der sich auch 2015 voll auf die Ironman-70.3-Serie fokussieren wird. Neben den beiden Aussies stehen außerdem der Argentinier Mario De Elias und Igor Amorelli aus Brasilien auf der Startliste. Egal wer aus diesem Quartett am Ende triumphiert - es wird einen neuen Champion geben. Denn der viermalige Sieger Reinaldo Colucci (BRA) ist am Sonntag nicht dabei.

Zweiter Sieg für Heather Jackson?

Ähnlich wie Luke McKenzie kam auch Heather Jackson im Jahr nach der Erfolgsaison 2013, gekrönt mit dem dritten Platz bei der 70.3-WM in Las Vegas, nicht richtig in Schwung. Am Ende standen zwei 70.3-Siege und der etwas enttäuschende 13. Platz bei den 70.3-Weltmeisterschaften in Mont Tremblant zu Buche. Dabei hatte die Saison mit einem überlegenen Sieg begonnen - und zwar genau dort, wo Jackson am Sonntag auch die kommende Rennsaison eröffnen wird: in Pucón. Alles andere als ein weiterer Sieg in der 14.000-Einwohnerstadt wäre eine Überraschung. Denn herausgefordert wird sie von zwei Chileninnen, die im internationalen Vergleich auf der 70.3-Distanz nicht zur Weltspitze gehören. Wenngleich Valentina Carvallo ihr Heimrennen 2013 schon einmal gewinnen konnte und Barbara Riveros im ITU-Zirkus schon beachtenswerte Erfolge feiern konnte.

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