Raelert auf Platz 17

Beim Ironman Hawaii rutschte er von Platz zwei auf drei - bei den deutschen Sportjournalisten behält Ironmanprofi Andreas Raelert seinen Platz unter den besten 20. Mit 158 Punkten landete der Rostocker bei der Wahl zum Sportler des Jahres wie schon 2010 auf dem 17. Rang.

Von > | 19. Dezember 2011 | Aus: SZENE

Andreas Raelert | Andreas Raelert

Andreas Raelert

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Mehr als 1.500 Sportjournalisten hatten in den vergangenen Wochen ihre Punkte für die besten Athleten des Sportjahres 2011 abgegeben. Am Sonntagabend wurden die Sieger zum 65. Mal im Kurhaus von Baden-Baden geehrt. Die Überraschung des Abends gelang Dirk Nowitzki: Der erste deutsche NBA-Champion und wertvollste Spieler der Finalserie stach in einem Kopf-an-Kopf-Rennen den zweifachen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel aus. Nur rund 360 Punkte lagen am Ende zwischen den beiden Superstars. Der beste Tischtennisspieler Europas, Timo Boll, wurde für WM-Bronze mit Platz drei belohnt. Weit abgeschlagen, mit nur 158 Zählern (2010 waren es noch 204), kam der Hawaii-Dritte Andreas Raelert auf den 17. Platz. Zwei Plätze davor landete Langstrecken-Ass Thomas Lurz (242 Punkte).

Bei den Frauen krönten die Pressevertreter zum zweiten Mal nach 2007 Biathletin Magdalena Neuner zur Sportlerin des Jahres. Die zweifache Olympiasiegerin und Rekord-Weltmeisterin setzte sich klar gegen Tennisspielerin Andrea Petkovic und Vorjahressiegerin Maria Höfl-Riesch durch. Den Titel "Mannschaft des Jahres" sicherte sich erwartungsgemäß der amtierende Deutsche Fußballmeister, Borussia Dortmund (3.409 Pkt.). Das Team von Jürgen Klopp verwies die Fußball-Nationalmannschaft der Männer (2.684) und den seit 30 Rennen ungeschlagenen Deutschland-Achter (2.406) auf die Plätze.

Sportler des Jahres 2011
  1. Dirk Nowitzki (Basketball) 3.868
  2. Sebastian Vettel (Motorsport) 3.503
  3. Timo Boll (Tischtennis) 1.565
  4. Stefan Bradl (Motorsport) 1.201
  5. Robert Harting (Leichtathletik) 1.170
  6. Matthias de Zordo (Leichtathletik) 658
  7. Martin Kaymer (Golf) 612
  8. Philipp Boy (Turnen) 611
  9. David Storl (Leichtathletik) 503
  10. Philip Köster (Windsurfen) 490
  11. Tony Martin (Radsport) 419
  12. Paul Biedermann (Schwimmen) 357
  13. Arnd Peiffer (Biathlon) 305
  14. Eric Frenzel (Ski nordisch) 282
  15. Thomas Lurz (Schwimmen) 242
  16. Gerd Schönfelder (Ski alpin) 238
  17. Andreas Raelert (Triathlon) 158
  18. Ken Roczen (Motorsport) 148
  19. Matthias Jung (Reiten) 139
  20. Martin Tomczyk (Motorsport) 135
Mannschaft des Jahres 2011
  1. Borussia Dortmund 3.409
  2. DFB-Männer 2.684
  3. Deutschland-Achter 2.406
  4. Biathlon Frauenstaffel 1.606
  5. Hockey-National-Team Männer 899
  6. Tischtennis-Team Männer 846
  7. Savchenko/Szolkowy 808
  8. Volleyball-National-Team Frauen 705
  9. HSV Hamburg Handball 560
  10. Viererbob (Machata) 461
  11. FC Turbine Potsdam 433
  12. Springreiter-Equipe 422
  13. Bamberg Baskets 305
  14. Team Vielseitigkeitsreiterei 291
  15. Kajak-Vierer Männer 205
  16. Nordisch Kombinierer 191
  17. Rollstuhl-Basketball Frauen 186
  18. Brink/Reckermann 179
  19. Thüringer Handballclub Frauen 171
  20. Turnriege Damen 118