Rünz siegt in Japan, Kraft-Akt in Kentucky

Michael Rünz hat beim Ironman Japan den größten Erfolg seiner Triathlonkarriere gefeiert. Der Koblenzer setzte sich auf Hokkaido überraschend deutlich gegen den Briten Harry Wiltshire durch. In Louisville holte sich Nina Kraft ihren dritten Titel nach 2009 und 2011.

Von > | 25. August 2014 | Aus: SZENE

Michael Rünz | Michael Rünz beim Ironman Japan

Michael Rünz beim Ironman Japan

Foto >Robbie Little / FinisherPix.com

Michael Rünz, der 2013 seine erste Langdistanz auf Hawaii bewältigte, war nach 8:53:40 Minuten im Ziel und blieb damit als einziger Profi unter der Neun-Stundenmarke. Auch den Marathon lief er als einziger Top-Fünf-Finisher in weniger als drei Stunden. Besonders durch die starke Laufleistung arbeitete sich Rünz einen komfortablen Vorsprung auf den zweitplatzierten Briten Harry Wiltshire (9:06:34 Stunden) heraus. Den verbleibenden Podestplatz schnappte sich der Franzose Cedric Lassonde.

Ironman Japan | Männer

  1. August 2014, Hokkaido (JPN)

Name

Nation

Gesamt

3,8 km Swim

180 km Bike

42,195 km Run

1

Michael Rünz

GER

8:53:40

54:22

5:01:23

2:52:36

2

Harry Wiltshire

GBR

9:06:34

49:23

5:04:26

3:08:17

3

Cedric Lassonde

FRA

9:07:44

54:24

5:01:00

3:06:40

4

Brian Fuller

AUS

9:13:49

53:23

5:01:49

3:12:55

5

Yu Shinozaki

JPN

9:15:35

56:54

4:57:09

3:17:04

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Das Rennen der Frauen gewann Shiao-Yu Li aus Taiwan, sie blieb in 9:58:30 Stunden als einzige Profifrau unter der Zehn-Stunden-Marke. Jessica Fleming aus Australien wurde Zweite, gefolgt von den Japanerinnen Keiko Tanaka, Emi Sakai und Hiromi Matsumaru.

Kraft-Akt in Kentucky

Dass man auch im Alter von 45 Jahren noch einen Ironman gewinnen kann, bewies Nina Kraft beim Ironman Louisville in Kentucky. Nach 9:31:19 Stunden verwies die seit vielen Jahren in den USA lebende Braunschweigerin zwei US-Amerikanerinnen auf die Plätze. Schon beim Schwimmen konnte sich die ehemalige Leistungsschwimmerin Kraft im Ohio River absetzen. Ihre Schwimmzeit: 46:51 Minuten. Nur die Zweitplatzierte Jackie Arendt blieb mit 48:09 Minuten in Schlagdistanz. Gefährlich wurde aber auch sie der Deutschen im Rennverlauf nicht. Arendt kam nach 9:43:25 Stunden als Zweite ins Ziel, Platz drei ging an Caroline Gregory.

Ironman Louisville | Frauen

  1. August 2014, Louisville (USA)

Name

Nation

Gesamt

3,8 km Swim

180 km Bike

42,195 km Run

1

Nina Kraft

GER

9:31:19

46:51

5:14:41

3:23:30

2

Jackie Arendt

USA

9:43:25

48:09

5:19:06

3:30:03

3

Caroline Gregory

USA

9:47:02

53:19

5:31:29

3:16:55

4

Molly Roohi

USA

9:51:49

54:58

5:13:03

3:36:56

5

Amy Javens

USA

10:07:16

59:15

5:20:58

3:40:38

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Nina Kraft | Alter schützt vom Siegen nicht: Nina Kraft nach ihrem Sieg beim Ironman Louisville.

Alter schützt vom Siegen nicht: Nina Kraft nach ihrem Sieg beim Ironman Louisville.

Foto >Jason R. Budd / FinisherPix.com

Auch bei den Männern verpassten die US-Amerikaner den zweiten Heimsieg in der Geschichte des Rennens: Der Australier Chris McDonald verteidigte nach einem packenden Duell gegen Thomas Gerlach (USA) in 8:40:51 Stunden seinen Titel. Gerlach fehlten am Ende der 226 Kilometer nur 15 Sekunden zum Titel. Patrick Evoe (USA), der Sieger von 2012, wurde Dritter.

Chris McDonald | 15 Sekunden machte für Chris McDonald beim Ironman Louisville den Unterschied.

15 Sekunden machte für Chris McDonald beim Ironman Louisville den Unterschied.

Foto >Jason R. Budd / FinisherPix.com