Schwere Aufgabe für Bittner und Bischof

Nur einen Podestplatz holten die deutschen Langdistanzprofis in den sieben Ironmanrennen dieses Jahres. Per Bittner will dieses Bilanz am kommenden Wochenende beim Ironman Brazil aufpolieren. Doch dafür muss der Leipziger auf Florianopolis harte Brocken wie Timothy O'Donnell, Marino Vanhoenacker, Brent McMahon und Titelverteidiger Igor Amorelli aus dem Weg räumen. Bei den Frauen gehen Astrid Ganzow und Mareen Hufe auf die Jagd nach Kona-Punkten.

Von > | 28. Mai 2015 | Aus: SZENE

Ironman 70.3 Miami 10 | Ironman 70.3 Miami

Ironman 70.3 Miami

Foto >José Luis Hourcade

Mit 3.030 Zählern liegt Per Bittner im aktuellen Kona Points Ranking in aussichtsreicher Position. Ein gutes Resultat beim mit 4.000 Siegpunkten hochdotierten Ironman Brazil - und der Leipziger könnte für Kona planen. Doch das wollen auch einige andere seiner 40 gemeldeten Konkurrenten. Die wenigsten Sorgen muss sich dabei wohl Brent McMahon machen. Entsprechend selbstbewusst ist der Kanadier in Diensten des Bahrain Endurance 13 Triathlon Teams - derzeit auf Platz 22 im Kona Points Ranking - nach Südamerika gereist. "Ich fühle mich gut und bin bereit für den Sieg", so McMahon auf seiner Website. Ein möglichst großes Stück vom Punktekuchen wollen in der Hitze Brasiliens aber auch der US-Amerikaner Timothy O'Donnell - 2013 Sieger und Streckenrekordhalter -, Aussie Paul Matthews, Tyler Butterfield von den Bermudas, Südafrikas Matt Trautman und der Belgier Marino Vanhoenacker. Sie alle müssen sich allerdings gegen eine Reihe heimstarke und hochmotivierte Südamerikaner beweisen. Allen voran Titelverteidiger Igor Amorelli (BRA), dessen Landsleute Santiago Ascenco, Guilherme Manocchio und Fabio Carvalho sowie der Argentinier Mario de Elias. Eine schwere Aufgabe für Bittner und seinen Landsmann Marcel Bischof, der sich ebenfalls auf den Weg nach Brasilien gemacht hat.

Ganzow und Hufe gegen US-Quintett

Nur von der Papierform her leichter scheint die Aufgabe für Astrid Ganzow und Mareen Hufe im Feld der Profifrauen. Erwischen sie einen gut Tag dürfte für beide zumindest ein Platz unter den besten acht möglich sein. Mit den besten Siegchancen geht ein US-Quintett aus Elizabeth Lyles, Haley Chura, Ashley Clifford, Laurel Wassner und Amanda Stevens ins Rennen. Europäische Unterstützung erhalten Ganzow und Hufe von der Belgierin Tine Deckers und Asa Lundström aus Schweden.