Sebastian Kienle: "Der Countdown für Kona läuft"

Seit seinem Hawaiisieg vor vier Monaten ist Sebastian Kienle einer der gefragtesten Triathlonprofis der Welt. Der 30-Jährige genießt den Rummel - schmiedet zugleich aber schon Pläne für die Titelverteidigung im Oktober. In triathlon Nr. 129 spricht er über seine Hass-Liebe Off-Season, Selbstzweifel und die neue Rolle als Gejagter. Jetzt im Zeitschriftenhandel!

Von > | 19. Februar 2015 | Aus: SZENE

Sebastian Kienle IV t129 | Sebastian Kienle Interview Carola Felchner

Sebastian Kienle Interview Carola Felchner

Foto >Juanjo Otazu

Das Jahr 2014 war das Jahr des Sebastian Kienle, der sich als erster Triathlonprofi in einem Jahr den Ironman-Europa- und Weltmeistertitel sichern konnte. 2015 wird der Sieger des Ironman Hawaii erneut Jagd auf den Weltmeistertitel machen, dieses Mal aber in der ungewohnten Rolle des Gejagten. triathlon-Redakteurin Carola Felchner hat den 30-Jährigen im Trainingslager auf Fuerteventura getroffen und sich mit ihm darüber unterhalten, wie er diese Mammutaufgabe angehen will:

„Natürlich macht man sich Gedanken darüber, wie es ist, den Titel zu verteidigen, anstatt ihn zu jagen. Besonders angesichts dessen, dass die Vorbereitung ja nicht nur über drei Wochen geht, sondern das ganze Jahr über. Der Countdown für Kona hat schon begonnen, und es ist wie immer: Man muss jeden Tag nutzen und darf sich gleichzeitig nie verrückt machen lassen. Den Mittelweg zu finden, ist meine Aufgabe.“

triathlon Nr. 129 | Sebastian Kienle über seine neue Rolle als Gejagter - Jetzt in triathlon Nr. 129.

Sebastian Kienle über seine neue Rolle als Gejagter - Jetzt in triathlon Nr. 129.

Foto >Jan Sägert / spomedis


Trotz der großen Erfolge ist auch Sebastian Kienle ein Profi, der mit Selbstzweifeln kämpft: „Zweifel sind bei mir immer da, manchmal sind sie stärker, manchmal schwächer. Das ist nicht unbedingt eine Schwäche. Sich ständig zu hinterfragen, kann eine Stärke sein und sorgt auch dafür, dass ich mich auf Erfolgen nicht ausruhe.“

Der Hawaii-Sieg sei das „Highlight“ seiner Karriere gewesen, sagt Kienle. Es habe sich aber schon lange Zeit abgezeichnet: „Das ist ja nicht wie beim Lotto, man gewinnt Hawaii nicht aus Versehen. Ich will nicht sagen, dass es absehbar war. Aber zumindest für mich und die Leute, die meine Karriere enger begleitet haben, war das keine Riesenüberraschung.“

Das vollständige Interview mit Sebastian Kienle lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift triathlon, die seit 18. Februar im Zeitschriftenhandel und auf spomedis.de erhältlich ist.
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