Tim Reed gewinnt, Matthias Knossalla wird Fünfter

Der Ironman 70.3 Subic Bay auf den Philippinen blieb fest in australischer Hand: Tim Reed siegte vor dreien seiner Landsleute. Bester Nicht-Australier wurde der Limburger Matthias Knossalla auf Platz fünf. Bei den Frauen gewann die Britin Parys Edwards souverän, Emma Bilham aus der Schweiz wurde Vierte.

Von > | 9. März 2015 | Aus: SZENE

Tim Reed | Tim Reed zeigt auf den Philippinen erneut seine gute Form

Tim Reed zeigt auf den Philippinen erneut seine gute Form

Foto >Nis Sienknecht / spomedis

Die Australier haben den Europäern zu dieser Jahreszeit eines voraus: den Sommer. Denn während hierzulande nur mühsam trainiert werden kam, steckt den Aussies schon ein Großteil der Triathlonsaison mit einigen wichtigen Rennen in den Knochen. So verwundert es nicht, dass sie beim Ironman 70.3 auf den Philippinen von Beginn an den Ton angaben. Besonders der aus der deutschen Bundesliga bekannte Josh Amberger setzte alles auf die Karte Flucht. Im Wasser nahm er der Konkurrenz bereits eine Minute ab, um auf dem Rad noch mehr Zeit zwischen sich, Luke McKenzie und Tim Reed zu legen. Zu Fuß allerdings konnte sich Amberger den schnellen Füßen des Challenge-Dubai-Zweiten Tim Reed und seines Landsmanns Mitchel Robins nicht erwehren und musste sich mit Rang drei begnügen. McKenzie kam als Vierter ins Ziel - einen Platz vor dem Deutschen Matthias Knossalla, der dank guter Rad- und Laufleistung mit seinem Saisonauftakt zufrieden sein darf.

Auch bei den Frauen scheiterte die Flucht nach vorn: Die Schweizerin Emma Bilham kam mit Vorsprung aus dem Wasser, musste sich am Ende aber geschlagen geben. Es siegte die Britin Parys Edwards nach 4:18:13 Stunden mit deutlichem Vorsprung vor Luke McKenzies Lebensgefährtin Beth Gerdes (USA) und Dimity-Lee Duke (AUS). Für Bilham blieb immerhin Rang vier.