Tödlicher Zwischenfall beim Austria Triathlon

Bei der 26. Auflage des Austria Triathlon in Podersdorf ist am Wochenende ein Agegrouper gestorben. Der 57-jährige Österreicher war nach Angaben des Veranstalters auf der Radstrecke zunächst ohne erkennbaren Grund zusammengebrochen und konnte wenig später im Krankenhaus nicht mehr gerettet werden.

Von > | 26. August 2013 | Aus: SZENE

Podersdorf neu 1_klein | Austria Triathlon Podersdorf

Austria Triathlon Podersdorf

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An dem tragischen Zwischenfall, zu dem es bereits am Samstag im traditionsreichen Langdistanz-Wettbewerb gekommen war, seien keine Dritten beteiligt gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung des Organisationsteams. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um Josef Boszotta, einen 57-jährigen erfahrenen Triathleten aus Eisenstadt im Burgenland. Boszotta habe nach etwa 30 Radkilometern einen massiven Herzinfarkt erlitten, berichtete Peter Biegert, Obmann seines Vereins Union Triathlon Team Burgenland (UTTB) gegenüber "österreich.at". Eine Autofahrerin habe angehalten und sofort Erste Hilfe geleistet. Danach wurde der Steuerberater ins Landeskrankenhaus nach Eisenstadt gebracht, wo er wenig später verstarb. Sein Tod lasse den Sport in den Hintergrund rücken, heißt es in der Pressemeldung des Austria Triathlons weiter. "Die gesamte Austria-Triathlon-Familie ist geschockt, tief betroffen und sprachlos." Am Sonntag vor der Siegerehrung des Langdistanzrennens gedachten die Teilnehmer und das Orga-Team Josef Boszotta mit einer Schweigeminute. "Joschi", wie ihn seine Vereinkollegen und Freunde nannten, war einer der Mitbegründer des UTTB, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert.

Die Österreicher Michaela Rudolph und Georg Swoboda gewannen das Traditionsevent am Neusiedler See. Wie alle anderen Teilnehmer und der Veranstalter selbst erfuhren auch die Sieger erst im Ziel von der Tragödie, die sich während des Rennens abgespielt hatte. "Wir konnten die unfassbaren Folgen des Zusammenbruchs nicht sofort erahnen und haben uns deshalb dazu entschieden, das Rennen nicht abzubrechen", erklärten die Organisatoren dazu.