Van Vlerken vs. Steffen: Ladykracher in Mandurah

Von wegen Off-Season. Vier Wochen nach dem Ironman Hawaii stehen beim Ironman 70.3 Mandurah schon wieder einige Topstars der Szene am Start. Bei den Frauen hat Caroline Steffen den Sieg fest im Visier. Doch Yvonne van Vlerken und Mareen Hufe hegen ähnliche Ambitionen. Eine harte Nuss gilt es für Per Bittner zu knacken, denn das Profifeld der Männer führt Kiwi Terenzo Bozzone an.

Von > | 5. November 2015 | Aus: SZENE

Caroline Steffen | Caroline Steffen bei der Vorbereitung auf den Ironman Hawaii 2015.

Caroline Steffen bei der Vorbereitung auf den Ironman Hawaii 2015.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Im vergangenen Jahr gingen die Titel in Mandurah an Michael Raelert und die Australierin Annabel Luxford. Die beiden Titelverteidiger sind am Sonntag aber nicht am Start. Dafür meldet sich Terenzo Bozzone, der 2013 das Rennen in der Trabantenstadt südlich von Perth gewann, im internationalen Renngeschehen zurück. Erwehren muss sich der junge Familienvater dem erfahrenen Aussie Luke Bell sowie dessen Landsleuten Casey Munro, Courtney Ogden und Nick Kastelein. Europäische Würze bekommt das Event durch die Franzosen Denis Chevrot und Simon Billeau sowie Per Bittner. Der Leipziger ist mit Lebensgefährtin Yvonne van Vlerken nach Down Under gereist und könnte zumindest im Kampf ums Podest ein Wörtchen mitreden.

Steffen oder Van Vlerken - Wessen Serie reißt?

Das ist das Minimalziel von Van Vlerken, die fünf Wochen nach ihrem Sieg beim Ironman Barcelona, dem dritten Langdistanzerfolg in diesem Jahr, ihre Saison mit einem weiteren Titel verzieren möchte. Gleich vier Mal war ihre mutmaßlich härteste Konkurrentin 2015 erfolgreich. Allerdings glänzte Caroline Steffen 2015 fast ausschließlich auf der Mitteldistanz. Und genau das macht sie zur leichten Favoritin. Zumal sie im Schwimmen die Nase vorn haben wird und beim Radfahren mit der Niederländerin auf Augenhöhe unterwegs sein dürfte. Eng wird es für die Schweizerin - 2014 beim Luxford-Sieg knapp geschlagen Zweite - beinahe traditionell auf der Laufstrecke. An ihren letzten Lauf in einem Wettkampf erinnert sich auch Mareen Hufe nicht besonders gern. Doch wie Steffen hat sich auch die Weselerin von der Tortur auf Big Island erholt. Ein Podiumsplatz ist für sie am Sonntag allemal drin.