Tipps zur Aerodynamik-Verbesserung

Wer schnell Radfahren will, sollte den Luftwiderstand reduzieren. Fahrer, Material und Sitzposition sind die wichtigsten Baustellen.

Von > | 27. Mai 2018 | Aus: Einsteiger-Special von ERDINGER Alkoholfrei

(Gegen-)wind macht Radfahrer langsam. Was hilft, ist eine Position, mit der man dem Wind so viel wie möglich ausweicht.

(Gegen-)wind macht Radfahrer langsam. Was hilft, ist eine Position, mit der man dem Wind so viel wie möglich ausweicht.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Das Gewicht des Rads wird oftmals überschätzt. Wichtiger beim Kampf um eine schnelle Endzeit ist ein möglichst geringer Luftwiderstand. Wir haben wertvolle Tipps zusammengestellt, wie man das Fahrer-Bike-Setting und damit die Aerodynamik verbessert.

1. Tief, aber nicht zu gestreckt

Wer mit dem Oberkörper einknickt, könnte Probleme mit der Atmung erhalten. Die Folge: Schnappatmung und Seitenstechen. Aber auch auf die Position des Sattels kommt es an, die Einfluss auf die Fahrstabilität hat. Ein Aerolenker hilft beim Ablegen der Arme – idealerweise entsteht ein 90-Grad-Winkel. Dadurch kann auch der Oberkörper entlastet werden. Das ist wichtig, da beim Triathlon anschließend noch gelaufen werden muss. Nur wer dort seine beste Leistung abruft, wird auch erfolgreich sein. Eine ideale Aeroposition ist ein Kompromiss aus Aggressivität und Komfort.

2. Aerorahmen sind schneller

Wer vor dem Kauf eines Rennrads steht, sollte sich aus aerodynamischen Gründen für einen Aero-Rahmen mit reduzierter Frontfläche und integrierten Anbauteilen entscheiden. Aber auch hier sollten die guten Fahreigenschaften – gerade für Einsteiger – überwiegen: Steifigkeit, Gewicht, Komfort und Rahmengeometrie sind genauso wichtig. Ein Fachhändler hilft dabei, die richtige Rahmengröße zu finden.