Wasserlage beim Schwimmen verbessern

Gibt es die perfekte Wasserlage? Nein, da sie stets sehr individuell ist. Dennoch kann man eine gute Wasserlage an verschiedenen Merkmale identifizieren. Wir verraten, worauf es ankommt.

Von > | 4. Mai 2018 | Aus: Einsteiger-Special von ERDINGER Alkoholfrei

Eine gute Wasserlage ist die Grundlage für eine effiziente Kraultechnik.

Eine gute Wasserlage ist die Grundlage für eine effiziente Kraultechnik.

Foto >Frank Wechsel

Ein Blick auf die Wasserlage lohnt sich. Eine gute Wasserlage wirkt sich auf den ganzen Körper aus und verringert den Wasserwiderstand, wodurch Sie Kraft effizienter in Vortrieb umsetzen können. Je stromlinienförmiger Sie im Wasser liegen, desto schneller werden Sie kraulen. Aber was bedeutet es, stromlinienförmig im Wasser zu liegen? Vieles ist und bleibt Gefühlssache (Stichwort "Wassergefühl"). Wichtig ist: Beim Kraulen rotieren Sie mit jedem Armzug um die eigene Körperachse. Sobald der Arm aus dem Wasser kommt, verteilt sich das Gewicht neu. Ziehen Sie zum Beispiel den linken Arm nach vorn, hebt sich auch die linke Körperhälfte leicht nach oben. Die rechte Seite hält die Körpermitte stabil, um nicht zu stark nach rechts zu kippen. Dabei sollten Sie gerade soweit drehen, dass die linke Schulter aus dem Wasser kommt.

4 Tipp für eine bessere Wasserlage

  • Halten Sie den Kopf gerade und in Verlängerung zur Wirbelsäule. Versuchen Sie auf den Beckengrund zu schauen. Dadurch bleibt der Kopf in korrekter Position.
  • Beine, Schultern, Rumpf und Kopf befinden sich auf einer Höhe. Dann bildet Ihr Körper eine lange Gerade, die weniger Wasserwiderstand ausgesetzt ist.
  • Drücken Sie Ihren Brustkorb leicht nach vorn ins Wasser und ziehen Sie den Bauch ein. Dadurch setzen Sie den Körperschwerpunkt klar nach vorn und investieren die Kraft besser in Vortrieb. Der angespannte Bauch macht deine Mitte stabil.
  • Halten Sie Ihren Rücken möglichst flach und vermeide ein Hohlkreuz.