Vielseitiger Neoprenanzug von Orca

Der Sonar von Orca soll den perfekten Kompromiss aus Bewegungsfreiheit und Auftrieb bieten. Beim aktuellen Modell kommt erstmals für noch mehr Auftrieb das Neoprenmaterial Aerodome 2 zum Einsatz.

Von > | 9. Mai 2018 | Aus: EQUIPMENT

Neoprenanzüge bringen im Freiwasser schnellere Schwimmzeiten – dafür müssen Passform und Flexibilität stimmen.

Neoprenanzüge bringen im Freiwasser schnellere Schwimmzeiten – dafür müssen Passform und Flexibilität stimmen.

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Der Sonar ist Orcas Modell für Triathleten, die eine Mischung aus Unterstützung und Flexibilität suchen. Viele Triathleten denken immer noch, dass viel Auftrieb auch viel hilft. Doch ein Mehr an Auftrieb bedeutet nicht zwangsläufig, dass das Modell auch besser ist. Denn ein Mehr an Auftrieb geht auch immer mit mehr Materialstärke einher, worunter wiederum die Bewegungsfreiheit und am Ende (womöglich) auch die Schwimmzeit leiden. Von diesem Gedanken getragen hat Orca den Sonar entwickelt, ein erschwinglicher Neoprenanzug, bei dem Unterstützung und Bewegungsfreiheit Hand in Hand gehen. An Oberschenkel und Wade wurde die Materialstärke auf 5 mm ausgereizt und zusätzlich mit SCS (Erklärung siehe unten) beschichtet. Im Achsel- und Schulterbereich soll 1,5 mm Neoprendicke eine uneingeschränkte Armführung gewährleisten. Brust und Rücken sind mit 3 mm Yamamoto-Neopren versärkt. Der Sonar von Orca ist für 399 Euro erhältlich.

4 Gründe für den Orca Sonar

1. Kein Scheuern: Der Halsbereich ist eine kritische Stelle beim Neoprenanzug. Das Material sollte eng anliegen, aber nicht einengen. Außerdem sollten keine Scheuerstellen auftreten. Beim Sonar kommt ein Klettverschluss zum Einsatz, durch den in Verbindung mit einem lasergefertigten Kragenansatz Scheuerstellen der Vergangenheit angehören sollen.

2. Aerodome 2: Am Unterteil (Oberschenkel, Wade) des Anzugs kommt das neue Aerodome-2-Material zum Einsatz. Dieses soll Triathleten bis zu 30 Prozent mehr Auftrieb verleihen. Das Geheimnis des Materials liegt in der Fertigung: In dieses Spezial-Neopren des Herstellers Yamamoto sind geschlossene Luftkammern eingearbeitet.

3. Rumpf-Stabilisator: An der Rumpfseite des Neoprenanzugs sind verstärkende Elemente eingearbeitet, CLS (Core Lateral Stabilizer) genannt, um seitliche Ausweichbewegungen der Hüfte zu vermeiden und eine stabile Wasserlage auch über eine längere Schwimmdauer zu gewährleisten. 

4. Beschichtung: Für zusätzliches Tempo soll die SCS-Beschichtung an den Beinen sorgen. SCS steht für "Super Composite Skin" und ist eine der gängigsten Beschichtungen. Sie sorgt dafür, dass das Wasser schneller abläuft und sich dadurch der Wasserwiderstand reduziert.