Unsere Checkliste für den Renntag

Ein Wettkampf beginnt nicht erst mit dem Startschuss, sondern eigentlich schon beim Packen der Wettkampftasche. Damit Sie am Renntag keine bösen Überraschungen erleben, sagen wir Ihnen, was mit muss.

Von > | 23. Mai 2014 | Aus: EQUIPMENT

Wechselzone | Aufbau einer Wechselzone

Aufbau einer Wechselzone

Foto >Silke Insel / spomedis

Sowas erlebt man immer wieder: Athleten, die kurz vor dem Start verzweifelt nach Material suchen. Ersatzmaterial, das sie sich ausleihen können, weil sie ihr eigenes vergessen haben oder in der Hektik nicht finden können. Der eine benötigt dringend eine Schwimmbrille, der nächste hat kein Startnummernband dabei, wieder ein anderer hat seine Radschuhe im Hotelzimmer vergessen. Wer das feststellt, für den ist es meistens schon zu spät - und ein gutes Rennergebnis scheitert dann nicht am Training, sondern an Schusseligkeit. Das muss nicht sein! Klar kann man bei der Menge an Ausrüstung, die für so einen Triathlonwettkampf nötig ist, schon mal etwas vergessen. Aber wer gut strukturiert und am Vorabend in Ruhe seine Tasche packt, ist auf der sicheren Seite. Das muss mit (hier finden Sie die komplette Checkliste zum Download):

Vor dem Start

- Anreiseskizze
- Meldebestätigung
- Personalausweis, ggf. Startpass
- Startnummernband
- warme, bequeme Kleidung
- etwas zu essen und zu trinken
- Taschentücher, Toilettenpapier
- kleine Schere
- Luftpumpe/CO2-Kartusche
- Ersatzschlauch

Schwimmen

- Zeitnahme-Transponder
- Chipband
- Badeschlappen für den Weg zum Start
- Wettkampfkleidung
- Badekappe
- Schwimmbrille
- evtl. Neoprenanzug
- Babyöl (gegen Scheuerstellen)

Wechselzone

- kleines Handtuch als Unterlage für den Wechselplatz (für schnelleres Wiederfinden: bunt!)
- evtl. zusätzliches Radtrikot bei kühlerer Witterung

Radfahren

- Fahrrad
- Helm
- Radbrille
- Radschuhe (bei „Klickpedalen“) oder Laufschuhe
- gefüllte Radflaschen
- evtl. Energieriegel oder -gels für unterwegs

Laufen

- Laufschuhe
- evtl. Kopfbedeckung als Sonnenschutz
- evtl. Energieriegel oder -gels für unterwegs

Ziel

- warme, bequeme Kleidung
- Handtuch, Duschsachen
- Verpflegung
- persönlicher Fanclub

Was man darf, was nicht: Die wichtigsten Regeln* für die Wechselzone

1. Beim Betreten der Wechselzone, dem sogenannten Check-in, muss der EN-zertifizierte Helm mit geschlossenem Kinnriemen auf dem Kopf getragen werden.

2. Alle Ausrüstungsgegenstände müssen an der vom Ausrichter vorgesehenen Stelle deponiert werden. Nicht nur vor dem Rennen, sondern auch während des Wettkampfs.

3. Zuschauer und Fans haben vom Check-in bis zum Check-out keinen Zutritt.

4. Die Wechselzone darf nur an den Ein- und Ausgängen betreten werden.

5. Ist eine Umkleidezone eingerichtet, dürfen am Radstellplatz nur die Radschuhe, der Helm, die Startnummer und bei Bedarf eine Sonnenbrille deponiert werden. Das Umziehen ist nur in der Umkleidezone erlaubt.

6. Neoprenanzüge dürfen auf dem Weg in die Wechselzone nur bis zur Hüfte abgestreift und erst am Wechselplatz oder in der Umkleidezone vollständig ausgezogen werden.

7. Jeder Sportler muss sein Rad selbständig aufnehmen und selbst wieder am zugewiesenen Platz abstellen.

8. Innerhalb der Wechselzone darf nicht mit dem Rad gefahren werden.

9. Für das Auf- und Absteigen ist auf die Markierungen am Ein- bzw. Ausgang der Wechselzone zu achten.

*lt. DTU-Sportordnung von 2014