Auf Abwegen: Die besten Alternativsportarten

Alternativsportarten bieten Ihrem Körper neue Reize und fordern Muskeln und Motorik heraus.Und das Beste dabei: Sie bleiben im Training und können sich sogar langfristig in Ihrer Sportart verbessern, ohne sie direkt auszuüben. Genauso wichtig ist Alternativsport für Ihren Kopf. Nach den vielen Kilometern im Becken, auf dem Rad oder auf der Laufbahn haben Sie sich etwas Abwechslung verdient.

Von > | 16. Oktober 2014 | Aus: TRAINING

MTB-Crashkurs_Al-Sultan - 14 | MTB-Crashkurs Faris Al-Sultan

MTB-Crashkurs Faris Al-Sultan

Foto >Petko Beier / pebe-sport.de

Sie alle tun es: Jan Frodeno fliegt zum Wellenreiten in den Süden, Laura Philipp geht klettern, und Michael Göhner tauscht Rennrad und Laufschuhe gegen Skier und Stöcke. Fast jeder Profitriathlet hat seine Lieblingssportart, wenn es um Alternativtraining geht. Nach den vielen Monaten der Vorbereitung im Frühjahr und den Saisonhighlights im Sommer nehmen sich die Berufssportler im Herbst eine Auszeit vom Trainingsalltag und beschreiten neue Wege. Nehmen Sie sich ein Beispiel daran. Denn unbekannte Bewegungen und Belastungen bieten Ihrem Körper neue Reize und fordern Muskeln und Motorik heraus.

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Foto >spomedis

Bewusst ausbrechen

Probieren Sie aus, wonach Ihnen der Sinn steht, und seien Sie neugierig. Vergessen Sie jedoch nicht, dass Erholung und Abwechslung an erster Stelle stehen sollten, und verderben Sie sich die Freude an der neuen Bewegung nicht durch falschen Ehrgeiz. Brechen Sie ganz bewusst aus Ihrem Trainingsalltag aus und erkunden Sie neue Pfade. Denn letztendlich dient das Ausprobieren neuer Sportarten in der Saisonpause dem einen Ziel: körperlich und geistig fit in das kommende Triathlonjahr zu starten.

Als Läufer in die Loipe?

Tauschen Sie zum Beispiel die Laufschuhe gegen ein paar Skier und Stöcke. Beim Skilanglauf trainiert man ganzkörperlich sein Herz-Kreislauf-System, aber auch die Kraftausdauer. Das Verletzungsrisiko ist deutlich geringer als beim Alpin-Ski, zudem ist die Gleitbewegung sehr gelenkschonend. Genießer fahren im klassischen Stil, Ambitionierte skaten.

Das bringt es

Skilanglauf ist vor allem Ausdauersport, jedoch wird bei Anstiegen und in der Abdruckphase auch Kraft gebraucht. Demgegenüber stehen Erholungsphasen beim Gleiten und auf Abfahrten. Trainiert werden Beine, Rumpf und Arme – etwa 90 Prozent der Muskulatur müssen ran.

Das brauchen Sie

Skier und Stöcke können Sie sich als Anfänger zunächst ausleihen. Achten Sie unbedingt auf die passende Funktionskleidung, von der Unterwäsche bis zur Windjacke, und vergessen Sie geeignete Handschuhe, eine Mütze und eine Sonnenbrille nicht.

TIPP: Vorsicht bei niedrigen Temperaturen, unterschätzen Sie nicht die zusätzliche Belastung für Hals und Bronchien. Nach dem Training sofort raus aus den verschwitzen Sachen, damit Sie sich keine Erkältung einfangen.

Wenn Sie es eher ruhig mögen, können Sie Körper und Geist bei einer Yogastunde entspannen, bevorzugen Sie Action, dann schwingen Sie sich auf Crosser oder Mountainbike. In triathlon training Nr.48 stellen wir diese und weitere Alternativsportarten vor. Damit Ihnen in der Saisonpause garantiert nicht langweilig wird.

Außerdem in triathlon training Nr. 48

- Trainieren wie ein Profi: Mit Faris Al-Sultan auf Abwegen

- Mut zur Lücke: So geht Off-Season richtig

- Sauer macht nicht lustig: Basische Ernährung im tt-Check

- Neue Serie: Warum Triathleten ab 40 anders trainieren

- Produkttest: Polars Multisportcomputer "V800"

- Nasse Mathematik: Das kleine Einmaleins des Bahnenzählens

- Drunter und drüber: Aktuelle Funktionswäsche für Triathleten

- Trainingspläne 2015: Neustart für alle Distanzen und Ziele!

Eine kostenlose Leseprobe gibt’s hier: